sap field service management geht einen anderen Weg. Die Lösung ist cloudbasiert und auf Service- und Wartungseinsätze ausgerichtet, insbesondere dort, wo Reisezeiten, Qualifikationen und Kundenkommunikation eine große Rolle spielen.

Auf der Plantafel stehen hier nicht nur Aufträge, sondern Serviceabrufe und Aktivitäten je Techniker. Drei Planungsmuster spielen zusammen:

  1. Manuelle Planung
    Disponenten ziehen Aktivitäten per Drag-and-Drop auf Techniker und Zeitfenster. In der Tages- oder Wochenansicht entsteht so eine konkrete To-do-Liste für jeden Techniker. 
  2. Halbautomatische Planung
    Für einen einzelnen Einsatz kann das System auf Knopfdruck „geeignete Techniker“ vorschlagen – etwa nach Distanz und Qualifikation. Für eine größere Zahl von Aktivitäten können Sie diese in eine Warteschlange legen und vom System anhand definierter Regeln auf Techniker verteilen lassen. 
  3. Vollautomatische Planung
    Auftragsmengen, die sich gut standardisieren lassen, können über Nacht automatisch verteilt werden. Der Disponent prüft morgens das Ergebnis, nimmt Korrekturen vor und gibt die Einsätze frei. 

Der Unterschied zu MRS: Hinter FSM steckt ein Regelwerk, das Sie als Kunde steuern können. Sie legen fest, ob Qualifikation, Entfernung oder frühestmöglicher Start stärker gewichtet werden. Schulungen, Abwesenheiten und Arbeitszeiten fließen ebenfalls ein. Und über Business Rules können zusätzliche Auslöser oder Folgeaktionen (z. B. bei hoher Priorität) definiert werden.

Für den Field Service besonders wichtig:

  • Qualifikationen werden auf Techniker- und Einsatzseite gepflegt und aktiv geprüft. 
  • Crews und Teams lassen sich abbilden, wenn Einsätze nur in bestimmten Konstellationen sinnvoll sind. 
  • Fertigungshilfsmittel wie Hubwagen oder Spezialleitern können geplant, geprüft und reserviert werden. 
  • Reisezeiten werden berechnet und in einer Kartenansicht visualisiert; die Route des Technikers lässt sich anpassen. 

sap field service management deckt damit genau die Lücke ab, in der MRS früher häufig als Dispatcher-Tool im Service genutzt wurde – nur eben auf einer aktuellen, cloudfähigen Plattform und eng verzahnt mit S/4HANA.

 

Wann RSH, wann FSM – und warum oft beides sinnvoll ist

Aus Kundensicht ist die wichtigste Erkenntnis aus dem Webinar: Es gibt nicht den einen „MRS-Nachfolger“. Stattdessen lohnt es sich, die eigenen Einsatzszenarien sauber zu sortieren:

  • Haben Sie vor allem interne Instandhaltung, viele Anlagen, Wartungspläne und den Bedarf, Stillstände sauber zu bündeln?
    Dann ist RSH in der Regel das tragende Werkzeug. 
  • Haben Sie stark ausgeprägten Field Service, Techniker beim Kunden, relevante Reisezeiten und Qualifikationsanforderungen?
    Dann führt der Weg eher zu sap fsm
  • Haben Sie beides parallel – Werkstattinstandhaltung und Außendienst?
    Dann ist eine Kombination aus RSH und FSM oft fachlich am saubersten. 

Ein praxisnahes Zielbild sieht so aus:

  1. RSH sorgt für die Grobplanung: Welche Aufträge kommen wann, welcher Arbeitsplatz ist wie stark ausgelastet, wie sehen Kampagnen und Revisionen aus? 
  2. sap field service management übernimmt die Feinplanung auf Techniker-Ebene: Welche Person fährt zum Kunden, mit welcher Qualifikation, über welche Route und mit welchem Fertigungshilfsmittel? 

Wichtig ist: Die Entscheidung fällt nicht im Tool, sondern im Prozess. Genau dort setzt Evora an: Zuerst wird analysiert, wie MRS heute genutzt wird, welche Funktionen unverzichtbar sind und wo individuelle Erweiterungen stecken. Erst dann folgt eine Empfehlung für RSH, FSM oder eine kombinierte Lösung, inklusive der ehrlichen Einschätzung, wo Anpassungsaufwände liegen.

FAQ: MRS-Ablösung, FSM und RSH – 8 zentrale Fragen

Weil die Zeitachse klar ist. Support-Fristen für ECC und MRS laufen aus, S/4HANA-Projekte brauchen Vorlauf. Wer MRS heute aktiv nutzt, sollte frühzeitig klären, wie Kapazitätsplanung und Disposition künftig aussehen sollen – nicht erst kurz vor Stichtagen.

Für reine Instandhaltungsplanung im SAP EAM kann RSH viele klassische MRS-Szenarien abdecken: Plantafel, Kapazitätsausgleich, Anlagensicht, Anordnungsbeziehungen. Typische Field-Service-Funktionen wie Qualifikationslogik oder Kartenansicht sind dort aber nicht im Fokus.

FSM bietet andere Schwerpunkte: Serviceabrufe, Aktivitäten, automatische Disposition, Qualifikationen, Crews, Fertigungshilfsmittel, Karte und Route. Es ist kein 1:1-Klon von MRS, sondern eine moderne Service-Planungslösung. Einzelne MRS-Funktionen werden Sie dort wiederfinden, andere gibt es in anderer Form, manche fallen weg.

Ja. Viele Kunden nutzen RSH für die mittelfristige Planung der Arbeitsplätze in der Instandhaltung und setzen sap fsm für die operative Einsatzplanung im Field Service ein. Wichtig ist, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten klar zu definieren, damit es keine Doppelpflege gibt.

Jedes MRS-System hat in der Regel Projekteigenheiten: Z-Tabellen, Zusatzlogik, kundenspezifische Cockpits. Im Rahmen der Ablöse müssen diese identifiziert werden. Dann wird entschieden, ob es eine Standardfunktion in RSH oder FSM gibt, ob eine Erweiterung nötig ist oder ob man bewusst Dinge zurückbaut.

Erfahrungsgemäß weniger aus der Technik, sondern aus der Prozessklärung: Wer plant was, mit welchem Horizont, auf welcher Ebene? Wo liegt die Verantwortung für die endgültige Technikerzuordnung? Welche Datenqualität ist im SAP EAM vorhanden, und wo muss zuerst aufgeräumt werden?

Im ersten Schritt ändert sich die Oberfläche: andere Plantafeln, andere Begriffe (Aktivitäten statt Bedarfe), andere Filtermöglichkeiten. In vielen Projekten ist die Umstellung ein guter Anlass, Rollen, Zuständigkeiten und Planungsprinzipien zu schärfen – das entlastet Disponenten langfristig, erfordert aber zu Beginn begleitendes Change Management.

Evora begleitet den gesamten Weg: Analyse der bestehenden MRS-Nutzung, Definition des Zielbilds mit RSH und/oder sap field service management, prototypische Abbildung im System, Pilotierung und Rollout. Dabei werden fachliche Anforderungen und technische Umsetzung eng verzahnt, damit die neue Lösung im Alltag funktioniert – nicht nur auf dem Papier.

Viele Unternehmen planen ihre Instandhaltungs- und Serviceeinsätze seit Jahren mit SAP Multi Resource Scheduling (MRS). Fachlich funktioniert das oft noch, aber strategisch ist klar: Die SAP setzt auf S/4HANA, Cloud und neue Lösungen für Ressourcenplanung. Wer heute MRS produktiv einsetzt, steht in den nächsten Jahren vor der Frage: Wie geht es weiter – und was passt besser zu uns: SAP FSM, RSH oder beides?

Genau darum ging es im Webinar: Wir schauen auf den aktuellen Stand von MRS, ordnen SAP Field Service Management (sap fsm) und RSH ein und skizzieren einen pragmatischen Weg vom Ist- zum Zielbild.

 

Wo MRS steht – und warum Sie jetzt planen sollten

MRS wurde Mitte der 2000er als Add-on für SAP eingeführt und über viele Jahre weiterentwickelt. Die letzte große Version für S/4HANA stammt aus der 10.x-Linie [VERIFY]. Spätestens mit der S/4HANA-Strategie hat SAP jedoch die Weichen gestellt:

  • ECC-Kunden: Wartungsende 2027 – damit endet auch das komfortable Umfeld für MRS auf der alten Plattform.
  • S/4HANA-Kunden: Haben noch etwas länger Zeit, aber das Produkt ist klar nicht mehr der Kern der zukünftigen Roadmap.

Gleichzeitig sind MRS-Systeme in der Praxis stark kundenspezifisch: individuelle Logik, eigene Cockpits, komplexe Stammdatenpfade. Eine 1:1-Migration auf ein neues Tool gibt es nicht. Stattdessen ist das Ziel, die heutigen Prozesse zu verstehen und auf die neuen Bausteine abzubilden:

  • RSH für Kapazitäts- und Ressourceneinsatzplanung im SAP EAM unter S/4HANA
  • sap field service management für Service- und Wartungseinsätze, vor allem im Außendienst

Evora geht diesen Weg bewusst über Analyse und Empfehlung: Welche Funktionen nutzen Sie heute in MRS? Welche davon sind fachlich kritisch? Und wo passt eher RSH, wo eher SAP FSM – oder wo ergänzt sich beides sinnvoll?

RSH: Ressourcen- und Kapazitätsplanung im S/4HANA-Standard

RSH (S/4HANA Asset Management für Ressourceneinsatzplanung) sitzt direkt im S/4HANA Asset Management und richtet sich klar an Instandhaltungsplaner. Die Lösung ist Fiori-basiert, nutzt SAP-EAM-Stammdaten und konzentriert sich auf mittel- und langfristige Kapazitäts- und Ressourcenplanung.

In der Praxis sieht das so aus:

Sie starten mit einem Dashboard, das wichtige Kennzahlen grafisch aufbereitet:

  • anstehende Aufträge in den nächsten Wochen nach Priorität
  • nicht rückgemeldete Aufträge der letzten Monate
  • Auslastung der relevanten Arbeitsplätze
  • nicht zugeordnete Arbeiten, sortiert nach Kritikalität

Von dort aus springen Sie in Fiori-Apps wie „Arbeitsplatzauslastung steuern“ oder in die Instandhaltungsplantafel. In der Plantafel sehen Sie:

  • Aufträge und Vorgänge entlang der Zeitachse
  • Kapazitätsauslastung je Arbeitsplatz pro Tag/Woche
  • farbliche Kennzeichnung von Überlast

Sie können Aufträge per Drag-and-Drop in andere Zeitfenster schieben oder auf einen zweiten Arbeitsplatz legen. RSH berechnet sofort die neue Auslastung. Damit steuern Sie, dass ein Arbeitsplatz z.B. konstant zwischen 70 und 90 % ausgelastet ist, statt punktuell in den roten Bereich zu laufen.

Ein weiterer Baustein sind die Terminpläne: gleichartige Aufträge (z.B. für eine Revision) werden in einem Zeitraum gebündelt. Sie definieren Start und Ende, lassen das System terminieren und können später auswerten, wie gut die Planung zur Realität gepasst hat. Das ist gerade für Kampagnen und gebündelte Instandhaltungen hilfreich.

Wichtig ist: RSH bleibt in der Logik der innerbetrieblichen Instandhaltung – Arbeitsplätze, Kapazitäten, technische Objekte. Für klassischen Field Service mit Kunden, Reisezeiten und Qualifikationen reicht das alleine meist nicht.

SAP FSM: Disposition mit Service- und Technikerfokus

SAP Field Service Management (sap fsm) ist die zweite Säule im MRS-Nachfolgeszenario – allerdings mit einem klar anderen Schwerpunkt. Es handelt sich um eine cloudbasierte Lösung, die Service- und Wartungseinsätze effizient planen und steuern soll – inklusive Außendienst, Reisezeiten und Kundenkommunikation.

Aus Sicht der Disposition sieht der Alltag so aus:

Sie arbeiten in einer Plantafel, die Techniker (oder Ressourcen) auf der vertikalen Achse und einen Zeitstrahl horizontal zeigt. Einsätze (Serviceabrufe/Aktivitäten) können Sie:

  • manuell per Drag-and-Drop auf Techniker und Zeitfenster ziehen
  • halbautomatisch zuweisen: FSM schlägt geeignete Techniker vor
  • vollautomatisch über Richtlinien nachts verteilen lassen

Die halbautomatische Zuweisung nutzt Regeln, die Sie definieren können. Beispiele:

  • Qualifikationen: Welche Skills verlangt die Tätigkeit? Welche Techniker bringen sie mit?
  • Distanz: Wie weit ist der Techniker vom Einsatzort entfernt?
  • Arbeitszeiten: Passt der Einsatz ins Zeitfenster? Sind Überplanungen erlaubt?
  • Prioritäten: Sollen Störungen vor Wartungen eingeplant werden?

Ein wichtiger Unterschied zu RSH: Qualifikationen und Fertigungshilfsmittel sind in SAP FSM direkt im Standard verankert. Techniker erhalten Skills, Einsätze verlangen Skills, und das System prüft bei der Planung, ob das zusammenpasst. Fertigungshilfsmittel wie Hubwagen oder Leitern können Sie einem Einsatz zuordnen, ihre Verfügbarkeit prüfen und reservieren.

Für den Außendienst entscheidend ist außerdem die Kartenintegration:

  • Start- und Zielorte der Einsätze werden über die Heimatadresse des Technikers und die Kundenadresse abgebildet.
  • Reisezeiten werden berechnet und im Gantt als graue Bereiche angezeigt.
  • Routen lassen sich im Kartenbild umstellen, z.B. wenn eine andere Reihenfolge der Einsätze sinnvoller ist.

Ergänzt wird das Ganze durch Funktionen wie Crowd Service (Einbindung von Partnern), Customer Self Service (Kunde meldet Störung und schlägt Termine vor), KI-Unterstützung und Standard-Dashboards, etwa bei einer Anbindung an die SAP Analytics Cloud [VERIFY]. Und natürlich gibt es eine eigene mobile App, mit der Techniker Einsätze, Zeiten, Material und Checklisten bearbeiten können.

 

engineer wearing hardhat at workplace in office and working on resource scheduling on his laptop.
MRS-Ablösung in der Praxis: Vorgehen statt Big Bang

Die zentrale Botschaft des Webinars: Es gibt nicht die eine Standardmigration „MRS → Produkt X“. Stattdessen ist der Weg immer prozessorientiert. Evora geht typischerweise so vor:

Zunächst wird klar herausgearbeitet, wie MRS heute verwendet wird:

  • Welche Planungsebene dominiert – Arbeitsplätze, Teams, einzelne Techniker?
  • Wie stark sind Qualifikationen und Reisezeiten heute tatsächlich relevant?
  • Welche Eigenentwicklungen nutzen Sie im MRS – Zusatzfelder, Sonderlogik, Cockpits?

Darauf basierend entsteht eine Ablöseempfehlung:

  • Szenario 1: RSH deckt die wesentlichen Anforderungen ab, z.B. in einer überwiegend internen Instandhaltung ohne ausgeprägten Field Service.
  • Szenario 2: sap field service management ist die bessere Option, weil Außendienst und Servicekunden im Fokus stehen.
  • Szenario 3: Eine Kombination aus RSH und FSM ist sinnvoll – Grobplanung in RSH, Feinplanung auf Techniker-Ebene in FSM.

Wichtig ist, dass Sie frühzeitig klären, welche Funktionen aus MRS wirklich unverzichtbar sind – und wo die Umstellung eine Chance ist, überladene Prozesse zu vereinfachen. Evora bringt hier Erfahrung aus vielen Projekten mit SAP EAM, SAP FSM, SAP Service and Asset Manager und sap application management services mit. Das hilft, nicht nur ein neues Tool einzuführen, sondern die Einsatzplanung insgesamt stabiler aufzustellen.

Möchten Sie tiefer ins Thema einsteigen?

Wenn Sie sehen möchten, wie Unternehmen den Übergang von MRS hin zu modernen Planungsansätzen mit SAP FSM und RSH gestalten, empfehlen wir Ihnen unser On-Demand-Webinar. Dort zeigen wir typische Zielbilder, reale Migrationsszenarien und bewährte Vorgehensmodelle für die Ablösung von MRS.
👉 Zum On-Demand-Webinar „Service – aber mit Struktur: Von SAP MRS zu SAP FSM“:
https://www.evorait.com/de/events/service-aber-mit-struktur-von-sap-mrs-zu-sap-fsm/

FAQ: MRS-Ablösung, SAP FSM und RSH

Weil der technische und vertragliche Rahmen endet. Auf ECC läuft der Wartungsvertrag aus, auf S/4HANA liegt der Fokus der SAP auf neuen Lösungen. Frühzeitig ein Zielbild mit RSH und/oder sap fsm zu definieren, reduziert Risiken und Doppelaufwände.

RSH bildet viele Kernfunktionen der Kapazitäts- und Einsatzplanung ab: Plantafel, Arbeitsplatzlast, Terminpläne, Anlagensicht. Themen wie Qualifikationsprüfung oder Reisezeiten, die im Field Service wichtig sind, liegen eher im Verantwortungsbereich von sap field service management.

Wenn Sie viele Einsätze beim Kunden haben, Reisezeiten und Qualifikationen eine große Rolle spielen und Sie Serviceabrufe aktiv mit Kunden abstimmen müssen, ist sap fsm fachlich meist passender als eine reine EAM-Plantafel.

Ja. Ein häufiges Muster ist: RSH wird für mittelfristige Kapazitätsplanung auf Arbeitsplatzebene genutzt, sap fsm für die Feinplanung auf Techniker- und Routenebene. So vereinen Sie Stärken aus Instandhaltung und Field Service.

 

Eigenentwicklungen müssen identifiziert und fachlich bewertet werden: Was lässt sich mit Standardfunktionen in RSH oder FSM ersetzen, was braucht eine neue Lösung, was kann entfallen? Diese Analyse ist ein zentraler Baustein der Ablösestrategie.

Die Wahl von RSH und sap field service management hat direkten Einfluss auf die mobile Landschaft: FSM bringt eine eigene mobile App mit; für Instandhaltungsszenarien in der Anlage ist der SAP Service and Asset Manager häufig die passende Ergänzung. Beide Welten sollten zusammen mit den SAP-EAM-Prozessen gedacht werden.

RSH sitzt direkt im S/4HANA-System. sap fsm wird typischerweise über die SAP Business Technology Platform und passende Integrationsflows angebunden. Eine saubere sap integration ist Voraussetzung, damit Aufträge, Techniker und Rückmeldungen konsistent bleiben.

Sinnvoll ist ein strukturierter Einstieg: Analyse der heutigen MRS-Nutzung, Ableitung eines Zielbilds mit RSH und/oder sap fsm, Pilotbereich mit begrenzter Nutzerzahl und anschließender Rollout. Evora begleitet diesen Weg von der fachlichen Bewertung bis zum Betrieb – inklusive Application Management Services für die neuen Lösungen.

Wenn Instandhaltungsteams mit Herstellern, EPCs und Servicepartnern arbeiten, geraten klassische Punkt-zu-Punkt-Schnittstellen schnell an ihre Grenzen. SAP EAM bildet interne Prozesse sauber ab, doch der Informationsfluss endet häufig an der Werksgrenze: Hersteller liefern PDFs statt digitalem Zwilling, externe Partner arbeiten mit Excel oder Papier, und jede neue Integration verursacht Aufwand.
SAP Business Network Asset Collaboration (BNAC) setzt genau hier an – als kollaborative Erweiterung für SAP Integration zwischen Betreiber, Hersteller und Dienstleister.

 

Warum Punkt-zu-Punkt-Integration heute nicht mehr reicht

Viele Unternehmen haben individuelle Integrationen aufgebaut: EDI, File-Drops, Portale oder E-Mail-Abläufe. Diese Lösungen funktionieren, aber sie haben typische Schwächen:

  • hoher Integrationsaufwand bei jedem neuen Partner
  • wenig Transparenz über Stammdaten, Dokumente und Historien
  • kaum Skalierbarkeit bei wachsenden Partnerlandschaften

ERP- oder EAM-Systeme funktionieren intern gut – aber ohne saubere Anbindung an Hersteller und Dienstleister bleibt das Bild unvollständig.
SAP Business Network löst das, indem Partner sich einmal an das Netzwerk anbinden, während die Integration Richtung SAP S/4HANA oder ERP standardisiert bleibt. Betreiber müssen keine individuelle Schnittstellenlandschaft mehr aufbauen.

Was SAP Business Network Asset Collaboration leistet

BNAC adressiert die Zusammenarbeit rund um Anlagen, Geräte und Ersatzteile. Fachlich dreht sich alles um drei zentrale Bausteine.

Zentrales Asset-Repository

Ein cloudbasiertes Verzeichnis bündelt Assets aus einem oder mehreren ERP- oder EAM-Systemen – inklusive technischer Daten, Dokumentation, Historie und Herstellerbezug. Betreiber erhalten damit einen einheitlichen Blick auf die Asset-Struktur, unabhängig von Quelle und Format.

Kollaborative Asset-Definition (digitaler Handover)

Statt PDFs liefert der Hersteller einen digitalen Zwilling: Seriennummern, Struktur, Dokumentation, Zertifikate und Ersatzteillisten werden über das Netzwerk übergeben und bei Änderungen aktualisiert.
So entsteht ein vollständiger, strukturiert gepflegter Datensatz, der ohne Nacharbeit ins eigene SAP EAM übernommen werden kann.

Kollaborative Instandhaltung (Collaborative Maintenance)

Betreiber teilen Meldungen und Aufträge direkt mit Dienstleistern. Externe Partner bearbeiten Aktivitäten, Zeiten und Materialien im BNAC und melden zurück – direkt in das SAP-System des Betreibers.
Externe arbeiten nicht mehr „neben“ ERP und EAM, sondern sind Teil des Prozesses.

Für Betreiber bedeutet das: durchgängigere Stammdaten, weniger Medienbrüche und weniger manuelle Nacharbeit. Hersteller und Dienstleister gewinnen einen direkten digitalen Zugang zum Betreiber – inklusive Chancen für Servicegeschäft und Ersatzteilmanagement.

 

Praxisbeispiele: Repository, digitaler Handover und gemeinsame Auftragsbearbeitung

Enel: Millionen Assets im zentralen Repository

Der Energieversorger Enel verwaltet Millionen Assets über Länder und Systeme hinweg. Mit BNAC wurde ein zentrales Repository aufgebaut, das:

  • Asset-Strukturen aus SAP- und Nicht-SAP-Systemen zusammenführt

  • digitale Zwillinge mit Dokumenten und Historie enthält

  • interne Übergaben (z. B. von Projektteam zu Betrieb) sauber unterstützt

Das Ergebnis: Weniger Aufwand bei Stammdatenübergaben, höhere Datenqualität – und eine verlässliche Basis für spätere SAP APM– oder KI-Szenarien.

Leser: Digitaler Handover von Sicherheitsventilen

Der Hersteller Leser liefert Sicherheitsventile mit digitaler Kennung (z. B. QR-Code) aus. Während der Produktion werden alle relevanten Daten in einen digitalen Zwilling geschrieben:

  • Spezifikationen und Druckstufen

  • Prüf- und Abnahmeunterlagen

  • Ersatzteillisten nach VDI 2770

Beim Betreiber landet kein Papierordner mehr. Durch Scannen der Kennung wird der digitale Zwilling aus dem Netzwerk geladen und in SAP EAM integriert. Für Brownfield-Anlagen können Ventile nachträglich markiert und angereichert werden.

Externe Dienstleister: Collaborative Maintenance mit BNAC und Mobile App

Heute arbeiten viele externe Techniker noch mit PDF, Excel oder Telefon. Mit BNAC sieht der Ablauf deutlich klarer aus:

  • Betreiber teilt Meldungen und Aufträge aus SAP direkt mit dem Partner
  • der Dienstleister sieht Struktur, Historie und digitalen Zwilling
  • Status, Zeiten und Materialien fließen digital zurück
  • bei Bedarf offline über eine von Evora entwickelte MDK-App

Das Ergebnis: Der Prozess „SAP → BNAC → externer Techniker → BNAC → SAP“ wird durchgängig, transparent und deutlich schneller.

Einordnung in das SAP Intelligent Asset Management

BNAC steht im Zusammenspiel mit anderen Bausteinen des SAP-Portfolios:

  • SAP EAM bildet interne Prozesse und Buchungslogik ab.
  • SAP APM nutzt Indikatoren, Sensorik und Analytik.
  • SSAM (SAP Service and Asset Manager) adressiert mobile Instandhaltung.
  • BNAC verbindet externe Partner und Hersteller über digitalisierte Asset- und Serviceprozesse.

Über die SAP Integration Suite auf der BTP werden diese Komponenten vernetzt.
BNAC liefert damit den kollaborativen Layer: digitale Zwillinge, strukturierte Partnerdaten, gemeinsame Auftragsbearbeitung. EAM und APM greifen auf dieselben sauberen Stammdaten zu.

Für den späteren Betrieb bietet sich ein strukturiertes SAP Application Management Services-Modell an – insbesondere wenn APM, EAM, BNAC und SSAM gemeinsam genutzt werden.

Wie Unternehmen pragmatisch mit BNAC starten können

Anstatt große Programme aufzusetzen, hat sich ein schrittweiser Einstieg bewährt:

1. Use Case auswählen

Ein klarer Bereich wie Pumpen, Ventile, Übergabe von Neuanlagen oder ein spezifischer Servicepartner – wichtig ist: klarer fachlicher Nutzen und überschaubare Komplexität.

2. Pilotpartner einbinden

Ein Hersteller oder Dienstleister, der den digitalen Handover unterstützen kann und regelmäßig Services erbringt.

3. Proof of Concept mit Evora

Evora setzt BNAC in einer vorkonfigurierten Umgebung auf, integriert erste Assets und testet den End-to-End-Prozess – vom digitalen Zwilling bis zur Rückmeldung des externen Technikers.

4. Skalierung bewerten

Auf Basis echter Daten lässt sich der ROI klar quantifizieren. Danach folgt die Entscheidung, welche Bereiche, Werke oder Partner als Nächstes angebunden werden.

Wer bereits mit SAP APMSAP EAM oder SAP Service and Asset Manager arbeitet, erweitert seine Prozesskette mit BNAC um den externen Partnerkanal – ohne neue Insellösungen.

Möchten Sie tiefer ins Thema einsteigen?

Wenn Sie sehen möchten, wie digitaler Handover, Asset-Repository und kollaborative Instandhaltung in der Praxis funktionieren, empfehlen wir Ihnen unser On-Demand-Webinar. Dort zeigen wir konkrete Beispiele aus Projekten sowie typische Einstiegswege.
👉 Zum On-Demand-Webinar „BNAC – aber wieso? Stammqualitäten steigern, Hersteller einbinden, Prozesse optimieren“:
https://www.evorait.com/de/events/bnac-aber-wieso-stammqualitaeten-steigern-hersteller-einbinden-prozesse-optimieren/

FAQ zu SAP Business Network Asset Collaboration

BNAC ist ein cloudbasierter Service, der Betreiber, Hersteller und Servicepartner über digitale Zwillinge und standardisierte Prozesse verbindet – von Stammdaten bis zur gemeinsamen Auftragsbearbeitung.

Nein, BNAC funktioniert auch mit klassischem SAP ERP oder Nicht-SAP-Systemen. Die Integration in SAP EAM ist jedoch am umfangreichsten.

EDI überträgt Nachrichten, BNAC strukturiert die komplette Zusammenarbeit: digitale Zwillinge, Asset-Objekte, Meldungen, Aufträge, Statuslogik und UI.

 

Nein. Brownfield-Assets können nachträglich markiert und über das Netzwerk angereichert werden.

Servicepartner erhalten Zugang zum Netzwerk, arbeiten auf geteilten Assets und melden direkt zurück – optional über eine mobile App.

Hersteller liefern Produktdaten einmal strukturiert aus und bleiben über die Lebensdauer digital mit dem Betreiber verbunden.

Interne Techniker arbeiten mit SSAM, externe mit BNAC-App oder Webzugang. Die Rückmeldungen landen einheitlich in SAP EAM.

Mit einem Pilot-Asset, einem Pilotpartner und einem POC mit Evora – bevor eine größere Skalierung erfolgt.

Wer Anlagen betreibt, muss heute mehr erreichen: geringere Kosten, höhere Verfügbarkeit, bessere Energieeffizienz – trotz Fachkräftemangel und wachsender technischer Komplexität. Moderne Instandhaltung braucht daher klare Strategien, stabile Prozesse und verlässliche Systeme wie SAP EAM, SAP FSM und SSAM, die den gesamten Lebenszyklus eines Assets unterstützen.

 

Warum Instandhaltung neu gedacht werden muss

Instandhaltung ist längst nicht mehr nur die Reparaturabteilung, sondern ein wesentlicher Werttreiber. Sie beeinflusst die Verfügbarkeit, die Anlagensubstanz, die Compliance und die Gesamtkosten. Dennoch betrachten viele Unternehmen primär die direkten Instandhaltungskosten – und weniger den Beitrag zur Wertschöpfung.

In Workshops zeigt sich oft ein ähnliches Muster: viel Erfahrungswissen, aber wenig Transparenz über Kennzahlen, Risiken, Auslastung oder echte Kritikalität der Anlagen. Gleichzeitig wirken externe Faktoren wie Energiepreise, Lieferketten und der Fachkräftemangel direkt auf die Arbeitsfähigkeit der Teams. Reaktives Handeln allein reicht dafür längst nicht mehr aus.

Deshalb entsteht der Bedarf, Ressourcen, Strategien und Systeme so auszurichten, dass Instandhaltung planbar, steuerbar und nachvollziehbar wird. Erst mit dieser Basis kann ein Unternehmen erkennen, wo Potenziale liegen und wie sich Störungen nachhaltig reduzieren lassen.

Ressourcen und Strategien ins Gleichgewicht bringen

Instandhaltung bedeutet aktives Ressourcenmanagement

Personal, Ersatzteile, Fremdfirmen, Werkzeuge, Daten und Budgets – all diese Ressourcen müssen sinnvoll gesteuert werden. In der Praxis zeigen sich häufig zwei Extreme: Entweder wird „irgendwie alles geschafft“, aber ohne klare Priorisierung. Oder moderne Ansätze wie Condition Monitoring oder SAP APM wirken zu komplex, obwohl gerade sie unnötige Störungen reduzieren könnten.

Der Einstieg gelingt am besten über eine realistische Bewertung: Welche Anlagen sind wirklich kritisch? Welche Strategien setzen Sie aktuell ein? Und wo liegen die größten Hebel für Verbesserungen? Methoden wie RCM oder RCM-Speed geben Orientierung, während SAP EAM die technische Grundlage liefert.

Der passende Mix der Instandhaltungsstrategien

Vier Grundstrategien bestimmen das Vorgehen:

  • korrektive Instandhaltung

     

  • intervallbasierte Instandhaltung

     

  • zustandsorientierte Instandhaltung

     

  • verbessernde Instandhaltung

     

Ergänzend kommen prädiktive und präskriptive Verfahren hinzu, die in SAP APM abgebildet werden. Entscheidend ist der richtige Mix: Kritische Anlagen benötigen mehr datenbasierte Zustandsüberwachung, unkritische Anlagen erlauben bewusst höhere korrektive Anteile. Dauerhaft störanfällige Assets erfordern dagegen technische oder organisatorische Verbesserungen statt erneuter Reparaturen.

SAP EAM dient dabei als Backbone für Meldung, Planung, Genehmigung, Ausführung und Analyse.

Prozesse klar strukturieren – SAP EAM als Kernsystem

Strategien bleiben wirkungslos, wenn die Prozesse dahinter nicht funktionieren. Genau hier zeigt sich die Stärke von SAP EAM: Es bildet End-to-End-Prozesse robust ab. Der Grundsatz „Keep the core clean“ sorgt dafür, dass Standardprozesse stabil bleiben, während Erweiterungen über SAP Integration (BTP) oder Add-ons angebunden werden.

Unternehmen profitieren davon, dass SAP viele Funktionen bereits standardmäßig abbildet – von der Meldung über Rückmeldungen bis hin zu Analysefunktionen. Ergänzend können spezialisierte Lösungen wie RSHSAP FSM oder SSAM integriert werden, ohne zusätzliche Insellösungen aufzubauen.

Weitere Orientierung bieten unsere Lösungsseiten zu SAP EAM & Asset Management und Mobiler Instandhaltung.

Mittelfristige Einsatzplanung mit RSH

Für eine verlässliche Wochen- und Monatsplanung nutzen viele Unternehmen Ressourceneinsatzplanung (RSH). Das Add-on macht Arbeitsplatzauslastung, Aufträge, Kampagnen oder Revisionen transparent und erlaubt eine visuelle, ressourcenorientierte Steuerung.

Damit wird Planung nicht länger eine Excel-Aufgabe, sondern ein stabiler Bestandteil des SAP-Prozesses.

Field Service Disposition mit SAP FSM

Wenn Außeneinsätze relevant sind, ergänzt SAP Field Service Management (FSM) das Instandhaltungsbild: drag-and-drop-Planung, automatische Techniker-Vorschläge, Berücksichtigung von Qualifikationen und eine reiseminimierte Disposition. Die Lösung ist besonders wertvoll für Unternehmen, die Instandhaltung und Service kombinieren.

Details dazu finden Sie auf unserer Seite zu SAP Field Service Management.

Mobile Instandhaltung mit SAP Service and Asset Manager

Medienbrüche führen zu Rückfragen und Nacharbeiten. Mit SAP Service and Asset Manager (SSAM) stehen Techniker alle notwendigen Informationen auf mobilen Geräten zur Verfügung – inklusive Offlinenutzung.

Aufträge, Zeiten, Materialverbrauch, Checklisten, Messwerte oder Fotos werden direkt am Asset erfasst. In Verbindung mit SAP EAM, RSH oder SAP FSM entsteht eine vollständige, durchgängige Prozesskette: Planen – Ausführen – Rückmelden.

 

Daten, KI und SAP APM: von Erfahrung zu vorausschauender Instandhaltung

Wer prädiktiv arbeiten möchte, braucht verlässliche Daten und Modelle. SAP APM verbindet Sensordaten, Anomalieerkennung und Prognosemodelle mit den bekannten SAP-Prozessen.

Zustands- und prädiktive Instandhaltung mit SAP APM

SAP APM bietet:

  • Integration von Sensordaten

     

  • Indikatorenmodelle für Anlagen

     

  • Prognose von Ausfallwahrscheinlichkeiten

     

  • Handlungsempfehlungen auf Basis von Anomalien

     

Das ermöglicht frühzeitige Maßnahmen, bevor kritische Störungen entstehen. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Sensoren, sondern die Auswahl sinnvoller Indikatoren.

KI-Funktionen im SAP-Umfeld

KI kommt in SAP FSM (z. B. zur Einsatzplanung), in APM-Modellen oder in S/4HANA-Planungsfunktionen zum Einsatz. Diese Funktionen sind keine isolierten KI-Projekte, sondern praktische Erweiterungen bestehender Prozesse – und entfalten ihren Nutzen besonders dann, wenn Datenqualität und Prozessklarheit stimmen.

Möchten Sie tiefer ins Thema einsteigen?

Wenn Sie weitere Einblicke aus Projekten und konkrete Praxisbeispiele zur Instandhaltung wünschen, empfehlen wir Ihnen unser On-Demand-Webinar. 
👉 Zum On-Demand-Webinar: „Instandhaltung wird’s schon richten – aber bitte mit System!

 

FAQ – Instandhaltung neu denken mit SAP

Es geht darum, Instandhaltung strategisch auszurichten: klare Prozesse, mobile Ausführung, gute Datenqualität und der gezielte Einsatz von SAP EAM, SAP FSM, SSAM und SAP APM.

SAP EAM bildet den Kern aller Instandhaltungsprozesse. RSH, SAP FSM, SSAM und SAP APM docken daran an und erweitern die Funktionalität.

Häufig mit einem SSAM-Pilot in einem Werk. Prozesse und Stammdaten werden bereinigt, Techniker geschult. Unterstützung leisten häufig SAP Application Management Services.

Besonders bei vielen Kundeneinsätzen, Qualifikationsanforderungen und komplexen Einsatzplänen.

Vor allem bei kritischen Anlagen, wo Zustands- und prädiktive Instandhaltung deutliche Vorteile schafft.

Eine grafische, ressourcenorientierte Sicht über Wochen und Monate – inklusive Kapazitätsprüfung.

Weil Techniker Meldungen, Rückmeldungen und Messwerte direkt am Ort des Geschehens erfassen – vollständig und ohne Medienbrüche.

Durch ein klares Zielbild: SAP EAM als Kern, ergänzt durch RSH, SAP FSM, SSAM und SAP APM. Für Betrieb und Weiterentwicklung eignet sich ein strukturiertes AMS-Modell.

Sensoren im Fahrzeug, digitale Zwillinge im SAP-System und fundierte Entscheidungen zu Leasing, CO₂ und Wartung: Genau das entsteht, wenn Sie SAP APM mit vernetzten Assets kombinieren. Statt Listen, Schätzungen und verstreuten Daten erhalten Flottenmanager und Instandhaltungsverantwortliche ein klares Bild darüber, wie sich Fahrzeuge tatsächlich verhalten – und welche Maßnahmen wirtschaftlich sinnvoll sind.

 

Vom vernetzten Fahrzeug zum digitalen Zwilling in SAP APM

 

Im Alltag eines Flotten- oder Fuhrparkmanagers drehen sich drei Kernfragen um Nutzung, Kosten und CO₂-Bilanz. Moderne Fahrzeuge – im Webinar-Beispiel ein BMW iX3 – liefern diese Informationen bereits über Telematik, allerdings zunächst nur im Hersteller-Backend oder in einer App. Für Entscheidungen im SAP-Umfeld fehlen diese Daten an der richtigen Stelle.

Hier setzt SAP APM an. Über die SAP Integration Suite auf der BTP werden Telemetriedaten aus dem Hersteller-Backend abgeholt, transformiert und in die SAP-Welt überführt. Die Fahrzeuge werden in SAP S/4HANA als technische Plätze oder Equipments geführt; SAP Asset Performance Management baut darauf den digitalen Zwilling auf.

In der Praxis bedeutet das: Werte wie Kilometerstand, Reifendruck, Servicefälligkeit, Ladestände oder Energieverbrauch erscheinen als Indikatoren in SAP APM. Dort können sie visualisiert, historisiert und in Regeln eingebunden werden. Aus dem physischen Fahrzeug wird ein strukturiertes, auswertbares digitales Abbild – verknüpft mit SAP-Stammdaten, Sensorwerten und Prognosen.

Damit lassen sich nicht nur Zustände beobachten. Der digitale Zwilling ermöglicht konkrete Entscheidungen: Leasingentwicklung, Wartungsbedarf, Ressourceneinsatz oder Flottenstrategie.

Stammdatenmodell: Wie der digitale Zwilling aufgebaut wird

Ein sauber definiertes Stammdatenmodell ist die Grundlage für nutzbare Zwillinge. Im gezeigten Beispiel wurde der BMW iX3 als Equipment in S/4HANA angelegt – inklusive Identnummer, technischen Merkmalen und Leasingdaten. Über Klassifizierungen werden zusätzliche Informationen strukturiert gepflegt, etwa:

  • Leasingbeginn, Leasingende, Kilometerobergrenze
  • Eigenschaften der Batterie wie Kapazität oder Ladezyklen [VERIFY]

In SAP APM werden diese Stammdaten mit Messpunkten und Indikatoren kombiniert. Typische Indikatoren umfassen:

  • aktuellen Kilometerstand
  • wöchentliche Fahrleistung
  • Reifendruck
  • Batterieladestand
  • geladene Energiemenge je Ladevorgang

Dieses Modell bleibt flexibel genug, um unterschiedliche Fahrzeug- oder Maschinentypen abzubilden, aber standardisiert genug für eine vollständige Flotte. Abweichende Datenmodelle der Hersteller werden über Integration und Klassifizierung vereinheitlicht. Sämtliche Informationen laufen in ein konsistentes APM-Modell – unabhängig davon, ob es um Fahrzeuge, Maschinen oder Anlagen geht.

 

A remote field service technician is checking on the issue with the client and looking at his work order on his laptop in SAP Field Service Management.
Engineer and technician maintenance checking technical data of system equipment Condenser Water pump and pressure gauge,environmentalist working at water supply
Use Case 1: Leasingkilometer prognostizieren statt überrascht werden

Gerade bei Leasingfahrzeugen entstehen unnötige Kosten, wenn Kilometerstände erst am Vertragsende geprüft werden. Viele Unternehmen verwalten das weiterhin in Excel – fehleranfällig, intransparent und oft abhängig von einzelnen Personen.

Mit SAP Asset Performance Management lässt sich dieser Prozess strukturiert aufbauen:

Ist-Daten erfassen

Telemetrie liefert laufend den Kilometerstand. SAP APM speichert und historisiert diese Werte automatisch.

Wöchentliche Fahrleistung berechnen

Eine APM-Regel aggregiert die vergangenen Wochen zu einer durchschnittlichen Fahrleistung – belastbar und ohne Ausreißer.

Hochrechnung bis Vertragsende

Die Laufzeit aus dem Stammdatensatz wird mit der prognostizierten Entwicklung kombiniert, um den erwarteten Kilometerstand zum Vertragsende zu berechnen.

Alerts bei drohender Überschreitung

Wird eine definierte Schwelle überschritten, erzeugt SAP APM einen Alert. Alle relevanten Indikatoren sind direkt verknüpft.

In der Praxis bedeutet das: Sie erkennen frühzeitig, welche Fahrzeuge ihre Kilometergrenzen überschreiten werden – und können rechtzeitig verteilen, nachverhandeln oder strategisch anpassen.

Dieser Ansatz lässt sich nach einem ersten Pilot auf ganze Flotten ausrollen – unabhängig von Größe oder Hersteller.

Use Case 2: CO₂-Bilanz der Flotte realistisch berechnen

Sobald Nachhaltigkeitsziele relevant werden, reicht eine pauschale CO₂-Berechnung nicht mehr aus. Zwischen Verbrennern und Elektrofahrzeugen unterscheiden sich sowohl Datenquellen als auch Berechnungsmethoden.

Verbrenner: Berechnung relativ einfach

Für konventionelle Fahrzeuge genügen Verbrauch, Strecke und ein CO₂-Äquivalent pro Liter Kraftstoff. Diese Werte können als Indikatoren in SAP APM vorgehalten und ausgewertet werden.

Elektrofahrzeuge: gleicher Verbrauch, andere CO₂-Bilanz

Für E-Fahrzeuge ist nicht nur die geladene Energiemenge entscheidend, sondern der Strommix zum Ladezeitpunkt. Der Faktor schwankt je nach Region, Netzbetreiber und Zeitpunkt – im Webinar wurde gezeigt, dass Mannheim und Ludwigshafen sich bereits deutlich unterscheiden können.

Technisch lässt sich das so abbilden:

  • Das Fahrzeug liefert bei jedem Ladevorgang Energiemenge, Zeitstempel und GPS-Standort.
  • Ein externer Dienst wie Electricity Maps [VERIFY] liefert den regionalen CO₂-Faktor.
  • Die SAP Integration Suite verknüpft Werte und übergibt sie an SAP APM.

Damit entsteht eine exakte CO₂-Bilanz über alle Ladevorgänge – nicht auf Basis von Durchschnittswerten, sondern realer Daten. In Kombination mit der SAP Analytics Cloud können Szenarien durchgespielt werden, z. B. was passiert, wenn bestimmte Standorte auf zertifizierten Grünstrom umstellen.

Architektur: Von Sensordaten bis mobile Instandhaltung

Die Architektur ist bewusst modular und funktioniert über Flotten hinaus:

  • SAP S/4HANA liefert technische Objekte und Klassifizierungen.
  • SAP APM verarbeitet Indikatoren, Regeln und Alerts.
  • SAP PLM kann Produkt- und 3D-Informationen ergänzen.
  • SSAM (SAP Service and Asset Manager) verbindet APM-Alerts mit mobiler Ausführung.

So entsteht eine durchgängige Kette:
Sensorwert → Indikator in APM → Regel → Alert → Auftrag → mobile Abarbeitung in SSAM.

Für Unternehmen mit SAP EAM entsteht damit ein natürlicher Weg in Richtung vorausschauender Instandhaltung. Evora begleitet häufig zunächst einen 8-wöchigen Proof of Concept, in dem APM gehostet wird, ein erstes Asset angebunden wird und Datenmodell, Integration und Alerts gemeinsam getestet werden.

Möchten Sie tiefer ins Thema einsteigen?

Wenn Sie praktische Beispiele aus Projekten und eine Live-Demonstration des digitalen Zwillings in SAP APM sehen möchten, empfehlen wir Ihnen unser On-Demand-Webinar. Dort zeigen wir, wie Sensorik, Integration und APM-Regeln zusammenspielen – und welche Schritte für einen erfolgreichen Einstieg sinnvoll sind.
👉 Zum On-Demand-Webinar „Sensorik, aber mit System – von Daten zum Nutzen“:
https://www.evorait.com/de/events/sensorik-aber-mit-system-von-daten-zum-nutzen/

FAQ: SAP APM, digitaler Zwilling und Flottenmanagement

SAP Asset Performance Management bündelt Sensordaten, Stammdaten und analytische Funktionen, um den Zustand von Assets zu überwachen, Risiken zu bewerten und Maßnahmen abzuleiten. Es ergänzt SAP EAM um vorausschauende Intelligenz.

SAP EAM ist transaktional – Meldungen, Aufträge, Rückmeldungen. SAP APM liefert Indikatoren, Regeln, Prognosen und Alerts. Zusammen entsteht ein kompletter Prozess vom Sensor bis zum Auftrag.

Alerts müssen zum Techniker gelangen. Über eine Instandhaltung App wie SSAM lassen sich APM-Maßnahmen direkt in mobile Aufträge überführen.

Ja. Das Architekturmuster gilt genauso für Maschinen, Netze oder Prozessanlagen – solange Sensorik und Integration vorhanden sind.

Die Integrationsebene harmonisiert Formate. Über Klassifizierung und Indikatoren lässt sich ein einheitliches Zielmodell in SAP APM aufbauen.

Je genauer Standort und Strommix zum Ladezeitpunkt ermittelt werden, desto exakter die Bilanz. Ohne Standort bleibt nur der Durchschnittswert.

Ein digitales Abbild eines physischen Assets, das Stammdaten, Sensorwerte, Historie und – bei Bedarf – 3D-Informationen verbindet.

Ein kompakter Proof of Concept mit einem ausgewählten Asset ist ein bewährter Einstieg. Erst danach wird die Skalierung entschieden.

Mobile Instandhaltung ist heute ein zentraler Baustein für sichere Anlagen, stabile Prozesse und entlastete Fachkräfte. Viele Unternehmen stehen jedoch vor der Herausforderung, gewachsene mobile Lösungen in eine moderne, standardnahe Architektur zu überführen. Genau hier setzt der SAP Service and Asset Manager (SSAM) an: als mobile Standard-App, die Bestandslösungen wie SAP Work Manager, Eigenentwicklungen oder parallele Excel-/Papierprozesse schrittweise ablöst und sauber in SAP EAM und SAP S/4HANA integriert ist.

Warum mobile Instandhaltung neu gedacht werden muss

In vielen Instandhaltungsbereichen ist der Status quo historisch gewachsen: ältere SAP Work Manager-Installationen, individuelle Apps, Excel-Checklisten, lokale Insellösungen oder sogar Papierformulare. Fachbereiche haben über Jahre pragmatisch Lösungen geschaffen – funktional oft gut, strategisch aber nicht mehr passend zu S/4HANA und modernen Anforderungen.

Typische Muster aus Projekten zeigen ein klares Bild: Mobile Lösungen wurden häufig punktuell eingeführt, ohne End-to-End-Betrachtung. Logik und Prüfregeln liegen in individuellen Oberflächen statt im SAP-Standard. Unterschiedliche Bereiche nutzen unterschiedliche Apps – häufig ohne einheitliche Basis im SAP EAM. Mit der S/4HANA-Transformation wird dieses Set aus Einzellösungen zunehmend zum Risiko für Stabilität, Upgrade-Fähigkeit und Standardisierung.

SAP verfolgt deshalb ein klares Zielbild: vordefinierte Best-Practice-Prozesse, standardisierte Fiori-Apps im Backend und SAP Service and Asset Manager als mobile Standardlösung. Unternehmen sollten sich heute an diesem Zielbild orientieren und keine neue Insel schaffen, die in wenigen Jahren wieder ersetzt werden muss.

Vom SAP Work Manager zum SAP Service and Asset Manager

Der SAP Service and Asset Manager ist die zentrale mobile Lösung für interne Instandhaltung und Service – mit Fokus auf Techniker in Werkstatt, Feld oder Anlage. Aus Sicht eines Instandhaltungsleiters sind besonders drei Punkte relevant.

Offline-Fähigkeit

SSAM läuft auf iOS, Android und Windows und funktioniert vollständig offline. Technische Plätze, Equipments, Aufträge, Meldungen, Checklisten und Messpunkte stehen lokal zur Verfügung. Rückmeldungen werden automatisch synchronisiert, sobald eine Verbindung besteht.

Wegfall von Papier und parallelen Listen

Störungen, Zeiten, Materialverbräuche, Messwerte und Fotos werden direkt am Asset erfasst – ohne Medienbruch und ohne nachgelagerte Büroarbeit. Die Daten landen vollständig im SAP EAM und verbessern Planung, Analyse und Disposition deutlich.

Standard statt Projektspezifik

Viele Funktionen, die früher im SAP Work Manager individuell entwickelt werden mussten, sind heute Standard: Checklisten, Zeitrückmeldungen, Unterschriften, Materialbewegungen oder Dokumentenanzeige. Gleichzeitig bleibt SSAM erweiterbar, etwa für geführte Meldungsdialoge, zusätzliche Prüfregeln oder SAP Dynamic Forms.

Für Unternehmen mit Work-Manager-Landschaften stellt sich daher die Frage: Upgrade oder Migration? Evora unterstützt bei der Bewertung und begleitet standardnahe Migrationspfade für SSAM.

Wie SAP Service and Asset Manager in SAP EAM eingebettet ist

Mit SAP S/4HANA betrachtet SAP die Instandhaltung als durchgängigen Prozess – von der Meldung über Planung und Genehmigung bis zur Ausführung und Rückmeldung. SSAM ist genau auf dieses Phasenmodell ausgerichtet.

Initiieren

Eine Auffälligkeit wird als Meldung erfasst – im Büro über Fiori oder direkt im Feld über SSAM. Techniker wählen technische Plätze oder Equipments aus, ergänzen Fotos und setzen erste Codes.

Screening und Planung

Im Backend wird entschieden, ob eine Meldung zu einem Auftrag wird und wie priorisiert wird. Für Außeneinsätze kann SAP Field Service Management (SAP FSM) zusätzlich genutzt werden – ideal, wenn interne und externe Ressourcen kombiniert werden sollen.

Ausführung

Der Techniker erhält seinen Auftrag in der Instandhaltung App: Vorgänge, Checklisten, Messpunkte, Material, Dokumente. Vor Ort aktualisiert er Statuswerte, meldet Zeiten zurück und ergänzt erforderliche Informationen.

Abschluss und Nachbearbeitung

Nach der technischen Rückmeldung folgen kaufmännische Schritte wie Leistungsprüfung, Abrechnung und Analysen – vollständig in SAP EAM bzw. S/4HANA.

Der Vorteil: SSAM ist kein Fremdkörper, sondern nutzt dasselbe Objektmodell wie Enterprise Asset Management im Backend.

Personas statt „eine App für alle“

Ein großer Unterschied zu vielen Altlösungen ist das Persona-Konzept:

Standard Maintenance Technician

Deckt die Kernaufgaben ab: Meldungen und Aufträge bearbeiten, Zeiten und Material rückmelden, einfache Checklisten ausführen und Status setzen.

Erweitert den Funktionsumfang beispielsweise um RM Checklists, Bearbeitung technischer Objekte, Arbeitserlaubnisse oder Teamfunktionen.

Weitere Personas existieren für Lageristen, Sicherheitsteams oder Servicetechniker. So erhält jeder Techniker genau die Funktionen, die er benötigt – nicht mehr und nicht weniger.

Maintenance worker with mobile device

Checklisten und Dynamic Forms: sauber integrierte Formularprozesse

Regulatorische oder qualitätskritische Prüfungen benötigen strukturierte Formulare. Mit SAP Dynamic Forms, integriert in SSAM, können Techniker Formulare mobil ausfüllen, unterschreiben und automatisch als PDF im Auftrag ablegen. Das reduziert Aufwand, Nachbearbeitung und Fehlerquellen erheblich.

Architektur & Systemvoraussetzungen

Der technische Aufbau folgt einem klaren Muster:

  • mobile SSAM-App (iOS, Android, Windows) mit Offline-Datenhaltung
  • SAP BTP Mobile Services als Middleware für Bereitstellung, Versionierung und Logging
  • SAP Cloud Connector als sichere Verbindung ins On-Premise-System
  • SAP EAM / S/4HANA als führendes System für Stammdaten, Aufträge und Meldungen

Viele Kunden nutzen die Einführung von SSAM, um die BTP-Landschaft mit aufzubauen – ein sinnvoller Schritt, da spätere Szenarien wie SAP APM, weitere Mobile Apps oder SAP Application Management Services darauf aufbauen.

Vorgehensmodell: Vom Proof of Concept zur Einführung

Der Weg zu SSAM muss kein Big Bang sein. Bewährt hat sich ein stufenweises Vorgehen:

Prozesse sortieren

Welche mobilen Szenarien gibt es? Wo liegen Engpässe – Meldungsqualität, Rückmeldungen, Dokumentation, Ersatzteile?

Pilotbereich definieren

Ein Werk, eine Linie oder eine spezifische Anlage – Hauptsache klar abgegrenzt.

Proof of Concept

In wenigen Wochen wird sichtbar, wie SSAM Daten verarbeitet, wie Techniker mit der App arbeiten und welche bisherigen individuellen Funktionen tatsächlich benötigt werden.

Rollout & Betrieb

Nach erfolgreichem Pilot folgt der Rollout in weitere Bereiche. Für den stabilen Betrieb bieten sich Application Management Services an, die Konfiguration, Analyse und kleinere Weiterentwicklungen übernehmen.

So entsteht Schritt für Schritt eine zukunftsfähige mobile Instandhaltung, die mit SAP-Standards, S/4HANA und ergänzenden Lösungen wie SAP FSM oder Scheduling-Tools wie EvoPlan sauber zusammenspielt.

Möchten Sie tiefer ins Thema einsteigen?

Wenn Sie weitere Einblicke aus Projekten und konkrete Praxisbeispiele zur mobilen Instandhaltung wünschen, empfehlen wir Ihnen unser On-Demand-Webinar. Dort zeigen wir, wie SSAM in der täglichen Arbeit funktioniert und welche Schritte den Umstieg von Bestandslösungen erleichtern.
👉 Zum On-Demand-Webinar „Mobile Instandhaltung optimieren mit SAP SSAM“:
https://www.evorait.com/de/events/mobile-instandhaltung-optimieren-sap-ssam/

FAQ: Mobile Instandhaltung mit SAP Service and Asset Manager

SSAM ist die mobile Standard-App von SAP für Instandhaltung und Service. Techniker erhalten Aufträge, Meldungen, Checklisten und Stammdaten direkt auf Smartphone oder Tablet – auch offline.

Primär für interne Instandhaltungsteams im Umfeld von SAP EAM und S/4HANA. Über eigene Personas lässt sich SSAM aber auch im Service nutzen, besonders in Verbindung mit SAP FSM.

Fiori eignet sich für Büroarbeitsplätze. Im Feld, offline oder bei komplexen Vorgängen bietet SSAM deutlich mehr Funktionen und Stabilität.

Direkte Erfassung vor Ort erhöht die Datenqualität und vermeidet Rückfragen. Planer können schneller disponieren, Analysen werden zuverlässiger.

Standard deckt Kernaufgaben ab, Professional bietet erweiterte Funktionen wie RM Checklists, Objektbearbeitung oder Teamfunktionen.

Instandhaltungsprozesse – Meldungen, Aufträge, Inspektionen, Messungen – direkt am Asset auszuführen, eng integriert in SAP EAM und S/4HANA.

SAP FSM ergänzt SSAM als Planungs- und Dispositionslösung – ideal, wenn interne und externe Ressourcen kombiniert werden.

Von Prozessaufnahme über PoC bis Rollout und AMS: Evora begleitet Unternehmen bei Migration, Upgrade und Ablösung historischer mobiler Lösungen.

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Status Quo

Techniker im Außeneinsatz sind für den Betrieb unverzichtbar, denn sie sind diejenigen, die täglich anfallende Kernaufgaben bewältigen und den Betrieb am Laufen halten. Sie übernehmen kritische Arbeiten wie die Steuerung von Maschinen, die Durchführung von Instandhaltungsarbeiten und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften. Trotz ihrer wichtigen Rolle haben diese Mitarbeiter oft Schwierigkeiten, wenn es um die Einführung digitaler Tools zur Rationalisierung ihrer Aufgaben geht. Das liegt vor allem an der Diskrepanz zwischen den Entwicklern von mobilen Lösungen und den tatsächlichen Bedingungen, mit denen die Mitarbeiter an der Front konfrontiert sind.

Herausforderungen und Lösungen

Wenn Unternehmen neue Lösungen für den Außendienst und die Anlagenverwaltung einführen, stoßen sie auf Hindernisse wie den Widerstand der Benutzer, nicht standardisierte Prozesse und begrenzte Ressourcen. Die Technologielösungen passen häufig nicht zu den spezifischen Bedürfnissen der Mitarbeiter oder zu Arbeitsumgebungen wie Außenbereichen, Fabrikhallen oder beengten Räumen.

Aus diesem Grund bietet Evora mobile Lösungen an, die auf die täglichen Bedürfnisse des Wartungspersonals zugeschnitten sind. Sie erleichtern die nahtlose Ausführung von Arbeitsaufträgen, verbessern die Stabilität und steigern die Benutzerakzeptanz durch schnelle Synchronisation. Diese Angebote umfassen Mitarbeiterplanung und mobile Apps, die den gesamten Wartungsprozess unterstützen, Hindernisse bei der Prozessautomatisierung beseitigen und sowohl Kunden als auch Mitarbeitern ein besseres Erlebnis bieten.

 

Die größte Herausforderung für die Arbeitskräfte besteht darin, dass die Technologie-Anbieter das Umfeld, in dem die Mitarbeiter im Außeneinsatz arbeiten, bzw. die Mentalität der Mitarbeiter nicht wertschätzen oder verstehen. Diese Mitarbeiter konzentrieren sich auf die Installation von Geräten, Reparatur einer kaputten Maschine, das Verlegen eines Rohrs im Gelände – was auch immer ihre eigentliche Aufgabe ist. Die mobile Anwendung, die sie benutzen, ist nur ein Werkzeug, das sie für ihre Arbeit benötigen. Aber sie verstehen nicht wirklich die Technologie dahinter. Sie wollen die Technologie auch gar nicht verstehen. Es ist nicht so, dass sie es nicht könnten, aber sie brauchen es nicht, statt dessen konzentrieren sie sich auf ihre Arbeit, und die App, das Gerät und die Technologie sind zweitrangig.

Unserer Erfahrung nach ist es sehr sinnvoll, Schulungen zur Nutzung mobiler Anwendungen durchzuführen. So können Fragen gestellt werden, Anwender können sich direkt austauschen und es entsteht bereits eine lebhafte Diskussion.

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Mehr Informationen

Fachvortrag

Faktor Mensch bei Einführung mobiler Lösungen

Bei der Implementierung mobiler Anwendungen für technischen Dienst und Instandhaltung treten oft die selben Herausforderungen auf, wie die Widerstände seitens der Anwender, nicht standardisierte Prozesse und begrenzte Ressourcen.  Wie diese Probleme überwunden werden können, wird anhand von Praxisbeispielen der Einführung von SAP Service und Asset Manager in S/4HANA Umgebungen gezeigt. 

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Deutschland Evora IT Solutions GmbH Laurin Kraus

Altrottstr. 31
69190 Walldorf, Deutschland

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USA, Kanada & Brasilien Evora IT Solutions Inc. Bill Padula

98 Cuttermill Road Suite 466
Great Neck, NY 11021-3019, USA

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In September und Oktober 2024 war Evora erstmalig auf Tour: In unterschiedlichen Sportarenen fanden sich Teilnehmende aus der DACH-Region an drei Standorten zusammen, um Innovationen in der Instandhaltung, Service Management und der Prozessautomatisierung zu diskutieren. Mit dabei in Zürich, Gelsenkirchen und Wien waren Anwenderunternehmen aus der produzierenden Industrie sowie Versorgungsunternehmen und öffentliche Institutionen. Besonders die Kundenvorträge boten wertvolle Einblicke, indem sie erfolgreiche Projekte vorstellten. Die Referenten von SAP beeindruckten mit ihrer Expertise und informierten über die neuesten Entwicklungen im SAP-Portfolio sowie in Business AI.

DIE STANDORTE

Während bei den vergangenen Evora Customer Summits die Kunden immer nach Frankfurt eingeladen wurden, brachte die diesjährige Evora Roadshow die Themen zu ihnen gebracht. Im Sinne des Jahres der Sportveranstaltungen wurden die Events in drei ikonischen Sportarenen mit jeweils leicht unterschiedlichen Schwerpunkten abgehalten.

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Zürich

Den Auftakt bildete die beeindruckende Swiss Life Arena in Zürich, die als moderne Eishockeyarena das neue Zuhause der ZSC Lions darstellt.

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Gelsenkirchen

Danach führte die Reise in die legendäre Veltins-Arena in Gelsenkirchen, Heimstätte des FC Schalke 04 und eine vielseitige Event-Location, die sich für Veranstaltungen aller Art etabliert hat.

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Wien

Den krönenden Abschluss fand die Roadshow schließlich im Allianz Stadion in Wien, dem stolzen Zuhause des SK Rapid, wo sich erneut Spitzenvertreter der Branche versammelten.

Was unsere Partner sagen

Von inspirierenden Vorträgen über die neuesten Trends in der Instandhaltung und Service-Management bis hin zu spannenden Diskussionen über die Integration von KI und IoT in die Instandhaltungsprozesse – es war alles dabei.

NOVO Business Consultants

Wir sagen Danke für die meisterliche Veranstaltung, den spannenden Austausch und die einzigartige Erfahrung!

myssion consulting

Danke liebes Evora IT Team für das tolle Event!

SAP

Status Quo und Zukunftsaussichten

Automatisierung und neue Technologien in Instandhaltung und Service

Zum Start der Veranstaltung standen die zentralen Herausforderungen der Prozessautomatisierung im Mittelpunkt. Unsere Experten – Laurin Kraus in Zürich, Jan Böshans in Gelsenkirchen und Uwe Ofner in Wien – führten durch eine spannende Vortragsreihe, die aktuelle Lösungsansätze und Umsetzungsstandards im Bereich Instandhaltung und Service beleuchtete. Den Abschluss bildete ein Ausblick auf Innovationen, die kurz- und mittelfristig die Effizienz steigern und entscheidende Wettbewerbsvorteile schaffen können. Besonders hervorgehoben wurden dabei die Themenfelder Kollaboration, Nachhaltigkeit und intelligente Technologien wie KI und IoT, die die Zukunft der Branche revolutionieren können.

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SPANNENDE Praxis-einblicke

Erfolgreiche Implementierungen von SAP Service Asset Manager und Co.

In Zürich konnte man Einblicke in zwei spannende Kundenprojekte mit gelungenen Implementierungen erhalten. Philipp Ulrich, SAP Consultant bei Novo Business Consulting, berichtete darüber, wie der SAP Service und Asset Manager nachhaltig Effizienzvorteile in der EWZ Instandhaltung sichert, welche Herausforderungen mit der Implementierung verbunden waren und wie diese durch eine erfolgreiche Zusammenarbeit gemeistert wurden. Peter Moos, Leiter des Operativen Asset Management bei Axpo Grid AG lieferte zusammen mit Christopher Grippekoven, Consultant bei Evora IT Solutions, Einblicke in die Umsetzung digitaler Instandhaltung mit S/4HANA, Fiori Apps und dem SAP Asset Manager. Abschließend erfolgte eine Demo, die den Teilnehmern direkte Einsichten in die mobile Anwendung ermöglichte.

Digitalisierte Instandhaltung in Duisburg

Die Veltins Arena in Gelsenkirchen bot dem Vortrag der DVV die Bühne, innerhalb dessen Thomas Fischer, Projektleiter der Netze Duisburg zusammen mit Moritz Hedtstück, Consultant bei Evora IT Solutions, ein IS-U Projekt vorstellte. Hier ging es um Zählerwechsel , Disposition, Nachverbuchung, sowie einfache Lagerverwaltung mit dem SAP Asset Manager. Die Teilnehmer konnten einen Eindruck der Evo-Suite mit ihren Prozessphasen und Anwendungen bekommen, die beim Projekt der Netze Duisburg zum Einsatz kommen.

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Effizienzsteigerung bei Lenzing AG

In Wien erfuhr man beim Kundenvortrag der Lenzing AG, wie die Smart Maintenance Module signifikante Effizienzvorteile in der Instandhaltung ermöglichen. Sascha Pauss, Global Reliability Engineer, gab hierbei nicht nur einen Einblick in die Highlights des SAP Multi Resource Scheduling und den SAP Service & Asset Manager, sondern zeigte auch zusammen mit Uwe Ofner mithilfe einer Demo einen Ausblick auf kommende Schritte, wie die Indoor Navigation durch Augmented Reality, sowie eine visuelle Checklisten Bearbeitung.

FREMDFIRMEN- INTEGRATION

Zukunftssichere Integration von Fremdfirmen in Serviceprozesse

In vielen Kundenprojekten zeigt sich, dass interne Techniker in der Regel bereits die Vorteile der Digitalisierung im Instandhaltungsbereich nutzen können. Im Gegensatz dazu steht die Integration von Fremddienstleistern und externen Technikern oft vor großen Herausforderungen: Fehlende SAP-Anbindungen sowie unzureichende Endgeräte und Lizenzen hemmen den Fortschritt. Doch gerade die Einbindung von Fremdfirmen kann sich als entscheidender Erfolgsfaktor erweisen, wenn Unternehmen ihre Serviceprozesse zukunftssicher und effizient gestalten wollen.

Laurin Kraus, Michael Berkowsky, Uwe Wilhelm und Matthias Mistelbauer beleuchteten die Möglichkeiten, die man für die Fremdfirmenintegration in Betracht ziehen kann und gaben einen Überblick über die aktuelle Technologielandschaft.  Teilnehmer erhielten Einblicke in Lösungen der SAP, wie FSM Crowd oder das Business Network for Asset Collaboration, sowie in das Evora „Contractor Cockpit“, das auf der Business Technology Platform (BTP) der SAP basiert.

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SAP Produkt -UPDATES Einblicke in das SAP Portfolio heute & morgen

Spannende Neuigkeiten der SAP waren an allen Standorten Teil des Programms. Die fachlich herausragenden Vorträge von Frederike Mundt, Oliver Schlageter, Dirk Kempf und Stefan Glück gaben wertvolle Einblicke in die aktuelle Field Service Management Lösung der SAP, sowie in die Zukunft des SAP Portfolios. Außerdem erfuhr man, welche Rollen SAP Business AI und der KI-Assistant Joule zukünftig in der Instandhaltung einnehmen werden.

INSTANHALTUNG FÜR NACHHALTIGE SUPPLY CHAINS
INSTANHALTUNG FÜR NACHHALTIGE SUPPLY CHAINS Instandhaltung als wesentlicher Faktor im Nachhaltigkeitsprozess

Der Partnervortrag von Hubert Kögl, Projektmanagement & Sustainable SCM Expert von myssion consulting, lenkte den Schwerpunkt auf die Bedeutung der Instandhaltung für nachhaltige Lieferketten. Dabei wurden verschiedene Aspekte behandelt, die von der ESG-Berichterstattung bis hin zur Ableitung und Umsetzung von Maßnahmen und Prozessen reichen.

INSTANHALTUNG FÜR NACHHALTIGE SUPPLY CHAINS
TOUR DURCH DIE ARENEN Im Anschluss an die Vorträge konnten wir an jeder Location faszinierende Einblicke in die Welt des Sports und des Teamgeists gewinnen. Die leidenschaftlichen Tour-Guides fesselten die Teilnehmer mit ihren spannenden Geschichten und Insider-Informationen, die die Atmosphäre jeder Arena lebendig werden ließen!
Danke an alle Teilnehmer und Vortragenden! Ihr Engagement und Ihre inspirierenden Beiträge haben die Events bereichert und erfolgreich gemacht.
WIE SIE UNS ERREICHEN Sie haben das Event verpasst oder haben Fragen?

Interessieren Sie sich für eines der Themen? Haben Sie die Veranstaltung verpasst? Haben Sie weitere Fragen, die vor Ort nicht beantwortet wurden? Kontaktieren Sie uns gerne!

Direkter Kontakt Jan Böshans VP Global Channel Management
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EIN GROßES DANKESCHÖN AN ALLE TEILNEHMER UND VORTRAGENDEN!

Als führender Anbieter der Methacrylat-Chemie ist Röhm mit rund 3.500 Mitarbeitenden auf vier Kontinenten vertreten un betreibt 13 Produktionsstätten. Zum breiten Produktportfolio zählen die weltweit bekannte Marke PLEXIGLAS® sowie deren wichtigster Rohstoff Methylmethacrylat.

Mit der Einführung von SAP S/4HANA hat sich auch die Art und Weise, wie Instandhaltungsprozesse gesteuert werden, weiterentwickelt. Ein wesentlicher Bestandteil dieser neuartigen Entwicklung ist die phasenbasierte Instandhaltung. Diese Neuerung bietet Unternehmen wie Röhm eine effizientere und flexiblere Möglichkeit, ihre täglichen Arbeiten zu organisieren. Von der Initiierung über die Prüfung, Planung, Genehmigung, Vorbereitung, Terminierung, Ausführung, Nachbearbeitung und den Abschluss können maximal neun Phasen implementiert werden, wobei nicht alle zwingend erforderlich sind. Die klare Struktur ermöglicht es den Endanwendern, den Prozesszyklus besser zu verstehen und intuitiv zu navigieren.

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Lessons Learned

Zu den Herausforderungen vor der Implementierung von SAP S/4HANA bei Röhm gehörten ein umfangreiches Customizing, große Menge an historischen Stammdaten, komplexe Prozesse und eine Vielzahl von Eigenentwicklungen. Die Vision für das Projekt war es, harmonisierte Stammdaten, weniger individuelle Entwicklungen und global harmonisierte Prozesse zu erreichen. Highlights der Implementierung sind:

  • Rollenbasiertes Design von Fiori Launchpad
  • Nützliche Funktionen in Fiori-Apps
  • Vorteile der Verwendung von Standard-Browserfunktionen (Text auf der Seite finden, Links teilen)

Röhm wählte den Greenfield-Ansatz und implementierte S/4HANA Release 2021 als RISE mit SAP S/4HANA Cloud, Private Edition auf Azure und SAP Fiori Launchpad für ein verbessertes Benutzererlebnis. SAP Best Practices wurden sowohl für die reaktive Wartung (4HH) als auch für die proaktive Wartung (4HI) eingesetzt. Darüber hinaus wurde die Checklistenlösung integriert und SAP Service and Asset Manager wird bald für mobile Nutzer verfügbar sein.

Fachartikel zu den implementierten Prozessen

Die Referenten nutzen zahlreiche Gelegenheiten das Projekt vorzustellen, zuletzt beim SAP EAM Kongress 2024 in Berlin. Gern stellen wir Ihnen das Projekt individuell vor oder teilen wir die Präsentation der Projektvorstellung mit Ihnen, sprechen Sie uns einfach an!

Waren in der Vergangenheit Kostensenkung und Effizienzsteigerung treibende Kräfte bei den Themen Instandhaltung, Kundenservice und Asset Management, kommt seit einiger Zeit ein weiterer Blickwinkel hinzu: die ökologische Nachhaltigkeit. Zunehmende Relevanz von nachhaltigem Handeln auch in der Industrie, sowie die Gesetzgebung (GreenDeal der EU) fordern von den Unternehmen nachhaltigkeitsbezogene Bewertung ihrer Wirtschaftsaktivitäten. Hier kommen die betriebliche Instandhaltung und Field Serivice ins Spiel, denn beides hat das Potential die treibende Kraft zu werden, um Öko-Effizienz-Ziele zu erreichen.

Öko-Effizienz als „Treibende Kraft“ für Instandhaltung & IT: Das Thema wird in anlagenintensiven Unternehmen durch die Taxonomie-Verordnung der EU in Zukunft eine ähnliche gesetzlichen Relevanz erhalten, wie heute etwa die Arbeitssicherheit. Dabei haben Instandhaltung und Asset Management direkten Einfluss auf die Optimierung der Öko-Effizienz.

Evora hat ein konkretes Angebot für alle SAP-Nutzer, die das Thema Öko-Effizienz beschäftigt. Die Matrix aus Evoras Lösungsangeboten und Handlungsfeldern ergibt 140 Betrachtungsobjekte, und damit Chancen zur Verbesserungen der Öko-Effizenz in Unternehmen. Wir nehmen Sie an die Hand und gehen von der der groben Betrachtung, der Business Case Formulierung, der Wirtschaftlichkeitsrechnung bis hin zum Projektauftrag, und zwar unter der Berücksichtigung von Wichtigkeit und Hebelwirkung für Ihr Unternehmen bzw. die betrachtete Anlage.

Gemeinsam mit den Fachexperten von dankl+partner consulting gmbh / MCP Deutschland GmbH hat Evora IT Solutions ein praktisch anwendbares Modell für SAP-Anwender entwickelt, bei dem Schritt für Schritt die Handlungsfelder analysiert und die möglichen Lösungsangebote definiert werden:
❗️ unter der Berücksichtigung von Wichtigkeit und Hebelwirkung für das Unternehmen bzw. die Anlage
🗓️ von der #Planung/ #Prozessoptimierung, über #mobile Unterstützung, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und Reporting
⚙️ bis hin zu Innovationsthemen wie #augmentedreality für Navigation/Checklisten, #PredictiveMaintenance und Sensoranbindung.

Die Besucher des diesjährigen Customer Success Summits der Evora hatten exklusiv die Chance, eine Einführung von Dr. Andreas Dankl ins das Thema zu erhalten und das Konzept, präsentiert von Uwe Ofner, Geschäftsführer der Evora Österreich kennenzulernen. Erste Folgegespräche sind bereits in Planung. Sie sind neugierig? Sprechen Sie uns an!

Direkt zu Jahresbeginn 2024 nutze man die Gelegenheit, sich wieder im Kreise der Evora-Kunden zu treffen: Mehr als 30 Teilnehmende aus der Schweiz, Österreich und Deutschland haben sich zum Customer Success Summit eingefunden. Vertreter aus der produzierende Industrie, Chemiebranche, Versorgungsunternehmen und öffentlichen Institutionen sind in Frankfurt zusammen gekommen, um sich auszutauschen und sich über das Neueste rund um Lösungen und Produkte für Betrieb, Instandhaltung und Kundenservice zu informieren. Gastreferenten lieferten wertvolle Impulse, so gab es eine Keynote von Dr. Andreas Dankl zum Thema „Ökoeffizienz in der Instandhaltung“ sowie eine Session mit Hendrik Wulfken zum SAP Service und Asset Manager mit einem Einblick in alle neuen und geplanten Features.

Evora News

Neues aus dem Evora Portfolio

Mit einer Einführung in Evoras Portfolioentwicklung und einem Überblick über die EvoSuite-Produktfamilie von Jan Böshans, Head of Innovation, startete die Veranstaltung. Die neue Lösung von Evora zum Verwalten externer Dienstleister “Contractor Cockpit” wurde angekündigt, ebenso die “Better Together” Strategie zum kombinierten Einsatz der SAP- und ServiceNow-Technologien.

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Experten-Keynote

Öko-Effizienz in der Instandhaltung

In einer gemeinsamen Keynote beleuchteten Dr. Andreas Dankl, Geschäftsführer von MCP Deutschland und dankl+partner consulting und Uwe Ofner, Geschäftsführer von Evora Österreich, das Thema Öko-Effizienz in der Instandhaltung. Durch die Betrachtung verschiedener Aspekte appellierte Dr. Dankl an einen bewussten Umgang mit Ressourcen in den Unternehmen und erläuterte die Vorteile, die dies mit sich bringt. Eine praktische Umsetzung mit konkreten Schritten im SAP-Umfeld wurde von Uwe Ofner präsentiert.

Interview mit Dr. Dankl

Austausch mit SAP

SAP Service und Asset Manager Update

Hendrik Wulfken, Product Manager Mobile Service und Asset Management von SAP, stellte die neuen Features des aktuellen Releases 2310 vor und gab eine Aussicht auf die kommenden Versionen. Mit den vier Personas werden in SSAM auf die unterschiedlichen Aufgabenbereiche zugeschnittenen Funktionen bereit gestellt: interne Instandhaltung, Bestandssachbearbeitung, Techniker im Außeneinsatz sowie Sicherheitstechniker. Außerdem gab es einen Ausblick auf die kommende Windows-Version 2.1, die auf dem SSAM 2305 Release basiert. In einer offenen Fragerunde konnten die Fragen der Zuhörenden beantwortet werden.

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Innovationen

In Betrieb und Instandhaltung

Um Innovationen in der Instandhaltung ging es im nächsten Vortrag. Die auf SAP Business Technology Platform (BTP) basierende Lösung “Contractor Cockpit” wurde zum ersten Mal externem Publikum präsentiert und lenkte den Fokus auf die Integration externer Mitarbeiter in den digitalen Instandhaltungssprozess.

Referent Laurin Kraus, Senior Consultant und Cluster Lead, berichtete über die Ausgangssituation in vielen Kundenprojekten, in denen interne Techniker in der Regel bereits von der Digitalisierung der Instandhaltung profitieren, während die Einbindung von Fremddienstleistern und externen Technikern oft an fehlender SAP-Integration und Mangel an Endgeräten bzw. Lizenzen scheitert.

Contractor Cockpit

Einbindung externer Techniker

Eine zentrale Herausforderung ist das effiziente Onboarding großer Personengruppen in kürzester Zeit, auch müssen die Anforderungen des Arbeitnehmer-überlassungsgesetzes erfüllt werden. Zudem ist die Dokumentation der geleisteten Arbeit ein Muss. Die von Evora entwickelte Lösung auf Basis von SAP BTP arbeitet mit einer Cloud-Datenbank, die Datenreplikation unterstützt, und einer Web-Applikation als Arbeitsoberfläche. Diese Lösung ermöglicht auch das Arbeiten in Offline-Szenarien.

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AI / KI-Lösungen

Praktische Anwendung

Beim Thema Künstliche Intelligenz (KI) standen Innovation und branchenübergreifender Nutzen im Fokus. Zwar wurde die KI-Plattform SAP Joule präsentiert, die Roadmap deutet aber auf einen späteren Start hin. Angesichts dieser Verzögerung hat Evora einen alternativen Ansatz entwickelt. Zum Aufbau eines Chatbots kommt eine SAP-Datenbank und die OpenAI API zum Einsatz. Extrahierte Daten (als CDS Views) werden mit Hilfe von SAP Datasphere und SAP Analytics Cloud (SAC) verarbeitet, um das Chatmodell zu trainieren. Integriert mit SAP Field Service Management (FSM), ermöglicht es uns, unseren Kunden schon jetzt innovative KI-Lösungen anzubieten.

Augmented Reality

Anwendungsfälle in der Live-Demo
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Live-Demo

In einer Vortragspause konnten die Teilnehmenden bei der Live-Demo von Augmented Reality (AR) mitmachen, was schon mit einem mobilen Gerät machbar ist. Die Möglichkeit das Ganze auch mit einer Magic Leap Datenbrille zu testen, lockte viele Interessierte an den Stand des für die Demo verantwortlichen dualen Studenten bei Evora Uiyoung Kim. Unterstützt wurde dieser von Markus Meixner, Geschäftsfrüher des Partnerunternehmens ViewAR, sowie Adan Cosic, Product Strategy and Integrations Manager ebenfalls ViewAR.

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ViewAR-Technologie

Zuvor wurde mit Hilfe der ViewAR-Technologie und Lidar-Sensoren der Veranstaltungsraum gescannt, um AR-Technologien in der Praxis zu zeigen, mit Funktionen wie Indoor-Navigation, das Abarbeiten von Checklisten und die Bereitstellung detaillierter Arbeitsanweisungen in Echtzeit.

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Mobil & AR

Zusätzlich wurde eine Integration mit dem SAP Asset Manager realisiert, die ein reibungsloses Zusammenspiel mit den ViewAR-Anwendungen erlaubt. Diese Integration erweitert die Möglichkeiten der Instandhaltung und Fehlerbehebung erheblich und bietet unseren Kunden eine intuitive, visuell unterstützte Erfahrung bei der Interaktion mit ihren Assets. Dabei kann die Nutzung sowohl mit einer Datenbrille als auch auf dem Smartphone erfolgen.

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Innovationen im Kunden-Service

Service verändert die Spielregeln

Ausgehend von den Service-Prozessen lieferte Michael Berkowsky, Head of SAP FSM bei Evora, einen Einblick in die Service-Management-Lösungen von SAP, die eine komplette Plattform für allumfassenden Service bieten – vom ersten Kundenkontakt bis zur erfolgreichen Auftragsabwicklung. Funktionen von SAP Field Service Management wie vorausschauender Service, intelligente Datennutzung und effizientes Ressourcenmanagement wurden nicht nur theoretisch erläutert, sondern in einer Live Demo eindrucksvoll demonstriert. Zusätzlich wurde gezeigt, wie die Service Cloud V2 mit einer 360°-Kundenansicht und Zugriff auf die Historie des Equipments einen nahtlosen Service ermöglicht.

Mehr zu SAP FSM

Praxisbericht

Sensor Based Maintenance

Warum Frankfurt der perfekte Ort für seinen Projektbericht ist, hat Florian Bauer, Senior Consultant bei Evora, direkt zu Beginn klargestellt: in jedem Airbus, der in Frankfurt abhebt, ist ein Produkt der Firma PFW aus Speyer zu finden! In seinem Bericht erläutert der ehemalige Projektleiter bei PFW, wie Sensor Based Maintenance bei PFW umgesetzt wurde und welchen Nutzen die Lösung bringt.

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Tri2Support Spendenaktion

Neben seinen abschließenden Worten zur Veranstaltung, kam Florian Ganz, Co-Founder und Managing Director der Evora Group, mit einem Aufruf auf die Teilnehmenden zu: seine sportliche Aktivität möchte der erfahrene Triathlet mit der Unterstützung einer gemeinnützigen Aktion verknüpfen. So startet er beim Triathlon in Mysore und sammelt dabei Spenden für die Indian Wheelchair Tennis Tour, um diese nach dem Rennen im Februar 2024 überreichen zu können. Das ehrgeizige Ziel ist es, den Bau von Indiens erstem Rollstuhltennis-Exzellenzzentrum 60 km nördlich von Bangalore zu unterstützen.

Bereits mit einem Kommentar auf LinkedIn kann man Florian Ganz dabei unterstützen, klicken Sie rein!

EvoSuite

Customer Advisory Board

In einer exklusiver Runde von EvoSuite Kunden ging das Programm am zweiten Tag weiter. Nach einem Networking-Frühstück wurden im Rahmen des neuen Formats eines Customer Advisory Boards die neuesten Entwicklungen diskutiert und anschließend in einem Workshop Erfahrungen unter den Anwendern ausgetauscht und gemeinsamen Verbesserungsmöglichkeiten identifiziert.

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Danke an alle, die in diesem Jahr dabei waren!

WIR SIND FÜR SIE DA Event verpasst oder weitere Fragen?

Sie sind interessiert an einem der Themen? Haben Sie den Termin verpasst? Haben noch weitere Fragen, die vor Ort nicht beantwortet wurden? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Direkter Kontakt Jan Böshans VP Global Channel Management
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Evora-Kunde PFW hatte die folgende Frage gestellt: Machen wir unsere Instandhaltungs-Logistik noch in den Frequenzen wie nötig? Die Antwort darauf fand man durch die Implementierung der sensor-basierte Instandhaltungslösung auf Basis der SAP Intelligent Asset Management Produkte: SAP IoT, SAP Asset Central und SAP Predictive Asset Insights.

Evora hat uns dabei unterstützt, die Datenaufnahme zu analysieren, diese in Modelle zu bringen, was uns dann geholfen hat, unsere Wartungsintervalle neu anzupassen und auf die realen Gegebenheiten neu auszurichten. Die Zusammenarbeit mit Evora war “seamless”, ohne irgendwelche Hindernisse – wie wenn man unter Partnern in der selben Firma zusammenarbeitet. Wir haben an vielen Stellen Neuland betreten was vorausschauende Instandhaltung angeht. Es war immer ein Stück weit Neues erfinden, Neues entdecken und Neues zusammen kombinieren, um eine funktionierende Lösung zu erzielen. 

Zukünftige Anwendungen beschränken sich nicht nur auf die Planung von Wartungen. Durch die Integration von verschiedenen anderen Funktionen, wie zum Beispiel Schwingungsmessungen, Finden von Anomalien, werden wir noch gezielter und noch genauer die Wartungen und Reparaturen durchführen können und den Leistungsgrad der Maschinen noch weiter erhöhen können.

Wir waren sehr froh mit Evora einen erfahrenen Implementierungspartner an unserer Seite zu haben. Vom Konzeptentwurf über Technologieberatung bis zur Implementierung, Rollout und Unterstützung im Produktivbetrieb, Evora lieferte alles aus einer Hand. Von der Initialisierung bis zur Umsetzung wurde ein Zeitraum von 18 Monaten benötigt. Auf Basis dieser Arbeit wird PFW über Jahre hinaus durch die Anwendung des Konzepts auf neue Anwendungsfälle profitieren.

Zukunftssichere Lösung

Vorteile sowohl für die Wirtschaftlichkeit als auch die Nachhaltigkeit
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Energieverbrauch reduzieren

Darüber hinaus hat PFW auch Gebäude mit Sensorik ausgestattet und erste Pilotprojekte im Bereich Energieverbrauch gestartet. Ziel ist es, durch Sensordaten Anomalien im Energieverbrauch zu erkennen und diese mit geeigneten Maßnahmen zu beheben. Durch den Vergleich historischer mit zukünftigen Verbrauchsdaten kann die Effizienz einer Maßnahme belegt werden.

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Ausfälle schnell erkennen

PFW arbeitet an einem Alarm-System, welches kritische Maschinenzustände erkennt und schnell an die Fachkräfte weiterleitet. Beispielsweise wird der Chargier-Wagen eines Wärmebehandlungsofens so überwacht, dass Fehlerzustände an die Cloud gesendet werden. Automatisch erstellter Alarm per Mail ermöglicht der Instandhaltung eine schnelle Reaktion und damit die Möglichkeit, die Charge schnell aus dem Ofen zu evakuieren und die Bauteile vor dem Qualitätsausschuss zu bewahren.

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Einsparungen in der Wartung

Durch eine zielgerichtete Wartung werden nicht notwendige Fahrten externer Servicetechniker eingespart und dadurch CO2-Ausstoß verhindert. PFW hat die leistungsbasierte Wartung für 40 Maschinen realisiert, welche ca. 100 Serviceeinsätze pro Jahr erforderten. Voraussichtlich werden 25 Einsätze jährlich gespart, was ca. 10.000 gefahrene Kilometer pro Jahr einspart. Außerdem werden nicht verbrauchte Materialien eingespart. Bereits im ersten Jahr waren ca. 10% weniger externe Wartungen benötigt und zeitgleich 600 Maschinenstunden zur Verfügung gestellt.

Erfolgsgeschichte Lesen Sie den kompletten PFW-Projektbericht

Erfahren Sie mehr darüber, wie Evora das Unternehmen dabei unterstützte, ein System zu entwickeln, um die Lücke zwischen dem Maschinenpark von PFW und dem ERP-System zu schließen. Durch die Nutzung von Sensordaten wurde im ersten Schritt laufzeitbasierte Wartung ermöglicht, da diese den größten wirtschaftlichen Nutzen bringt. Zeitgleich wollte PFW die Möglichkeit haben, in weiteren Ausbaustufen komplexere Anwendungsfälle beispielsweise für vorausschauende Instandhaltung innerhalb desselben Systems aufzubauen.

PDF-Download
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Mehr zum Thema

Sehen Sie die Webinar-Aufzeichnung an

Wie man IoT-Daten in Wettbewerbsvorteile verwandelt, war Thema des virtuellen SAP Innovation Roundtables mit dem Projektleiter der PFW. Sehen Sie die Aufzeichnung an, um zu lernen, wie sensorgestützte Planung bei der PFW in der Instandhaltung Kosten, Zeit und Energie sparen hilft. Für den Abruf ist eine Registrierung notwendig. Wenn Sie weitere Fragen haben oder wir Ihre Anforderungen mit uns diskutieren möchten, stehen wir jederzeit zur Verfügung!

Zur Aufzeichnung

Aufregende Neuigkeiten zur mobilen Instandhaltungslösung von SAP sind da! Erfahren Sie von den Experten Karthik Setty und Bill Padula das Wichtigste über die neue Version von SAP Service and Asset Manager 2210. Im Video werden die großen neuen Funktionen wie Hintergrundsynchronisation, konsolidierte Ansicht zum Abschluss der Arbeitsaufträge, Smart-Form-Integration und weitere Inventar-Persona-Funktionen vorgestellt, aber auch weniger bekannte neue Funktionen werden gezeigt. Oder wie Bill es ausdrückt: „Es gibt ein paar Dinge, die SAP hinzugefügt hat, die Sie vielleicht gar nicht bemerken. Aber wenn sie nicht da wären, würde man merken, dass sie weg sind. Für diejenigen, die auf die Windows-Unterstützung warten, gibt es ebenfalls gute Nachrichten! „Die erste Version ist endlich freigegeben. Wir sehen, dass die meisten Funktionen vorhanden sind“, sagte Karthik. „Wir ermutigen Sie alle, einen Blick darauf zu werfen, damit herumzuspielen und zu sehen, ob Sie bereits mit der Windows-Version arbeiten können.“

Beim IAM-Day der Webinar-Serie rund um SAP Digital Supply Chain Lösungen hat unser Kunde RWE Renewables über die SAP Asset Manager Implementierung berichtet. Zusätzlich haben Experten von Evora darüber gesprochen, wie mit SAP Field Service Management (FSM) Ressourcen im Außendienst effizient verwaltet und die Serviceprozesse gesteuert werden. Registrieren Sie sich hier um die Aufzeichnung anzusehen.

Effiziente Verwaltung von Außendienstressourcen Ihres Unternehmens und Steuerung der Serviceprozesse mit SAP Field Service Management (FSM)

SAP FSM unterstützt den gesamten Prozess von der Initiierung eines Serviceeinsatzes, der Planung und Disposition der Techniker, der Ausführung „im Feld“ und der Abrechnung aller Daten an das Backend zur administrativen Konsolidierung. Evora hat eine Reihe von Implementierungen für End-to-End-Field-Service-Management-Lösungen begleitet. Im Vortrag wurden Best Practices vorgestellt, die man bei einer FSM-Implementierung berücksichtigen sollte. Ausgehend von der Einführung der Field Service-Lösung von SAP wurden die neuesten Funktionen hervorgehoben. Nach einem Blick auf eine konkrete Kundenimplementierung wurden die gewonnenen Erkenntnisse diskutiert.

Implementierung eines agilen und leichtgewichtigen mobilen Asset-Management-Tools für erneuerbare Energien

RWE Renewables ist die jüngste Tochtergesellschaft des RWE-Konzerns. Sie verfügt über Expertise in der gesamten Wertschöpfungskette der Offshore- und Onshore-Windenergie, von der Entwicklung über den Bau bis zum Betrieb, und investiert auch in große Solarprojekte. Im Jahr 2022 führte das Unternehmen im Rahmen der SAP S/4HANA-Transformation SAP Asset Manager für die mobile Instandhaltung ein. Gemeinsam mit dem Projektleiter seitens Evora berichtete der Kunde über die Vision, die Ziele und die geschäftlichen Beweggründe für die Implementierung der mobilen Asset-Management-Lösung bei RWE Renewables. Es gab einen Einblick, welche Herausforderungen während des Projekts zu bewältigen waren, wie z. B. die Abdeckung der internen und externen Instandhaltung, die Integration mit unterschiedlichen Checklistenlösungen und die Migration großer Mengen von Legacy-Transaktionsdaten. Ausgehend von den „Lessons Learned“ des Projektteams gab es einen Ausblick auf die nächsten Schritte von RWE Renewables auf dem Weg zu einem intelligenten Asset Management.

Mehr zum Thema Intelligent Asset Management finden Sie hier.

Nach zwei Jahren mit virtuellen Treffen konnte Evora die Kunden in diesem Jahr endlich wieder persönlich begrüßen. Das diesjährige Customer Summit für die DACH Region fand Ende September wie zuvor am Frankfurter Flughafen statt. Mit dabei waren Anwenderunternehmen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland; aus der produzierenden Industrie, Chemiebranche und öffentliche Institutionen sowie Versorgerunternehmen.

Arbeitsvorbereitung und Einsatzplanung

Der Frage „Quo vadis Einsatzplanung in Instandhaltung und Field Service“ widmete sich der erste Fachvortrag des Tages.

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Lösungen im Überblick

Ob nun SAP Field Service Management (FSM)​, SAP Resource Scheduling for Maintenance Planners (RSH)​ oder die EvoSuite (EvoPlan, EvoResource, EvoPrep) zum Einsatz kommt, Evora unterstützt die Kunden bei der Evaluierung und Implementierung. Bei welchen Planungsszenarios welche Tools zum Einsatz kommen, wurde anhand der Praxisbeispiele erläutert.

Mehr zum Thema
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SAP FSM

Im Detail wurde die Lösung SAP Field Service Management für komplexe Planungsszenarien vorgestellt. Das könnte beispielsweise eine teil- oder vollautomatische Planung sein, für die Richtlinien mit einem​ Policy Designer entworfen werden oder das automatische Füllen des Zeitplans eines Technikers.

Mehr zum Thema
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EvoSuite

Wie unsere Kunden die EvoSuite einsetzen und wo die Entwicklung der SAP-zertifizierten Applikationsfamilie hingeht war Thema des folgenden Vortrags. So wurden die neuen Komponenten für Arbeitsvorbereitung, Ressourcenmanagement und mehr in EvoSuite gezeigt.

Mehr zum Thema

Einsatzplanung in der Praxis

Einen Einblick in die Einsatzplanung in der Praxis mit EvoPlan lieferte das Referenzvideo von Infraserv Höchst. Einer der führenden Industrieparkbetreiber in Deutschland, Infraserv Höchst, setzt EvoPlan zur Planung aller Wartungsarbeiten ein. Francesco Puglisi, der aus IT-Sicht für das Projekt verantwortlich ist, und Dirk Hoffman, Leiter Instandhaltungscontrolling und Prozesse, berichten über ihre Erfahrungen mit der Implementierung, wie sie die Zusammenarbeit mit Evora empfinden und wie Infraserv Höchst von der eingesetzten SAP-basierten Lösung profitiert.

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Für mobiles Arbeiten liefert die SAP mit dem SAP Service & Asset Manager das passende Werkzeug. Um die mobile Produktstrategie der SAP ging es in der Session ebenso wie um Innovationen und Projekterfolge der Evora Kunden: Arbeitsfreigabe mit digitaler Unterschrift in der Produktion bei der österreichischen Treibacher​, komplexe Prozesse einfach gemacht beim US-amerikanischen Versorger Liberty oder dynamisches Laden via Online-Lookup für Meldungen bei RWE. Einen ersten Eindruck vom neuen Windows Client gab es natürlich auch.

Mehr zu mobilen Lösungen

Mobile Instandhaltung

Bei DFS Deutsche Flugsicherung

Im ersten Kundenvortrag des Tages gab es Projekt-Einblicke, wie die DFS SAP Asset Manager zusammen mit EvoSuite einsetzt, um ihre Instandhaltungsprozesse End-to-End zu „mobilisieren“. Digitale und mobile Lösungen sind mittlerweile in vielen Geschäftsbereichen der DFS im Einsatz und revolutionieren die Instandhaltung technischer Anlagen. 

Mehr zum Projekt (PDF)
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SAP „Labs“

Impulsvorträge
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Intelligent Asset Management

Mit Asset Performance Management will die SAP die Risiken eines Anlagenausfalls besser steuern, Anlagendaten in Echtzeit überwachen und so vorausschauende Instandhaltung ermöglichen. Eine erste Preview der Lösung wurde von Evora präsentiert.

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No Code/Low Code

No Code/Low Code Entwicklung ist ein Hype-Thema, an dem auch die SAP nicht vorbei kommt. Mit SAP AppGyver, Teil der SAP Business Technology Plattform, bekommen Fachanwender ein Werkzeug in die Hand, um dringend benötigte Anwendungen ohne Programmierkentnisse zusammen stellen zu können. 

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Neues für die Instandhaltung mit S/4HANA

Neuigkeiten rund um SAP EAM & SAP PM und einen Live-Einblick in die Digitalisierung der Instandhaltung End-to-End mit SAP S/4HANA bei Röhm gab es im zweiten Kundenvortrag des Tages.

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Innovationsworkshop

Welche Themen bewegen die Anwender? Auf drei Gruppen aufgeteilt ist man zum Abschluss der Veranstaltung für die Themen Einsatzplanung, mobile Anwendungen und digitale Lösungen generell nachgegangen.

CO2-Kompensation

Um den CO2-Fußabdruck zu verringern, der durch ein Treffen vor Ort verursacht wird, haben wir bei Evora die verursachten CO2-Emissionen kompensiert und zudem auf Werbeartikel verzichtet. Stattdessen haben wir über die Gold Standard Foundation einen Betrag von 500 Euro in ein Biomasse-Stromprojekt in Indien investiert.

Mehr zum Projekt
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Vielen Dank an alle, die an der Veranstaltung teilgenommen haben, und auf Wiedersehen im nächsten Jahr!
Kontakt aufnehmen Event verpasst?

Wir sind für Sie da! Sie sind interessiert an einem der Themen? Haben Sie den Termin verpasst? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Direkter Kontakt Mathias Jankowski SAP Business Development Manager
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Evora hat ein Add-on entwickelt, das die Asset-Struktur aus dem SAP ERP visualisiert und die Interaktion über mobile Geräte oder sogar Smart Glasses wie Hololens 2 ermöglicht. Es bringt Augmented Reality auf iOS- oder Android-Clients, eingebunden in SAP Asset Manager (SAM). Ein digitaler Zwilling wird unter Verwendung von Kontext-Metadaten (bestimmt vom SAP-Standarddatenmodell) und Geometrieinformationen erstellt. Klassifizierungen von Technischen Plätzen und Geräten werden verwendet, um die Zuordnung von Anlagen zu Geometrien zu speichern, wobei auch Arbeitsauftrags- und Meldungsdaten verfügbar sind.

Was bringt Augmented Reality?

Remote Assist (“dritte Hand” oder “zweites Paar Augen”) zur Unterstützung von Ferninspektionen, -Audits und -Zertifizierungen

Identifizierung des richtigen Equipments auf Basis von digitalen Zwillingen mit Echtzeit-Zugriff auf Daten und Dokumenten anstelle von papierbasierten Zeichnungen

Genau definierte visuelle Arbeitsanweisungen ohne Raum für Interpretation mit Details aus Arbeitsaufträgen, Checklisten

Verfügbarkeit von Asset-Informationen wie Historie, Markup-Anmerkungen vom digitalen Zwilling & Sensordaten

Konkreter Nutzen

Mit Hilfe des erfahrenen SAP Intelligent Asset Management-Teams von Evora implementierte unser Kunde OMV Upstream, ein führendes Öl- und Gasunternehmen, eine mobile Asset Management-Lösung, die Augmented Reality-Technologie nutzt. Die mit dem SAP Innovation Award 2021 ausgezeichnete Lösung hat die Planung und Durchführung von Inspektionen signifikant verbessert. Zum Einsatz kamen modernste Technologien: SAP Cloud Platform, SAP S/4HANA, SAP Intelligent Asset Management, SAP Asset Manager und HoloLens 2-Headsets.

25% Reduzierte Planungszeiten & Büroarbeiten durch direkte Dateneingaben
30% Reduzierte Arbeitsaufwände durch Nutzung von AR+
10% Kostensenkung durch Workflow-Optimierung beim Einsatz von „digital twins”
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Kundenerfolg ausgezeichnet

Mobile Asset Management & Augmented Reality

Stellen Sie sich vor, Sie wollen eine Anlage instandsetzen und haben alle notwendigen Informationen direkt in Ihrem Blickfeld. Oder dass Ihnen ein erfahrener Experte über die Schulter schaut und Reparaturschritte vorschlägt, während er aus der Ferne im Büro zugeschaltet wird. Diese Szenarien sind bereits möglich, wie das Beispiel von OMV…

Mehr zum Pilotprojekt
Kontaktieren Sie uns Erfahren Sie mehr über EvoAR

Sehen Sie sich die Details zum Augmented Reality Pilotprojekt an, laden Sie den Flyer dazu herunter und kontaktieren Sie uns, wenn wir Ihnen bei der Implementierung Ihrer digitalen Instandhaltungslösung helfen können.

Direkter Kontakt Uwe Ofner Geschäftsführer Evora Österreich
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In der digitalisierten Welt sind die Unternehmen im Vorteil, welche ihre Anlagen optimal betreiben, ihre Kosten gering halten und den Betrieb reibungslos unterstützen. Gerade in der Prozessindustrie mit ihrer prozessgetriebenen und chargenorientierten Fertigung sind hohe Sicherheitsanforderungen zu erfüllen und komplexe integrierte Systeme zu unterstützen. Beim diesjährigen SAP-Roundtable gab es einen Einblick in die Erfahrungen des Referenzkunden Treibacher Industrie AG‎ aus Österreich über den Einsatz von SAP-basierten mobilen Lösungen in der Instandhaltung.

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Herausforderung

Treibacher Industrie AG

Treibacher Industrie AG ist weltweit führend in den Geschäftsfeldern Hochleistungskeramik, Hartmetalle, Seltene Erden und Chemikalien, Umweltkatalysatoren und pharmazeutische Chemikalien sowie Stahl- und Gießereiindustrie. Mit über 25.000 Instandhaltungsaufträgen (Wartungen, Reparaturen, Aufarbeitungen, Störungen, Großreparaturen, etc.) pro Jahr waren die zentrale Verfügbarkeit von Informationen über Arbeitsaufträge und gesicherte Anlagenübergabe besonders wichtig.

Lösung

SAP Asset Manager
Es wurde eine „SAP S/4HANA ready“ Lösung gesucht und gefunden und zwar mit SAP Asset Manager für die mobile Instandhaltungsunterstützung. Sehen Sie die Aufzeichnung des Vortrages an und erfahren Sie wie Treibacher die Prozesse auf ein neues Level bringen konnten. Es wird erklärt wie die Transformation stattfand und wie die neue digitale Prozessaufstellung das Leistungsangebot der Instandhaltung erweitert, sowie die Anlagenübergabe zur Produktion gesichert abgewickelt wird. Gerne sprechen wir auch über Ihre Anforderungen, kontaktieren Sie uns direkt.

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Weitere Informationen

Beim gemeinsamen Roundtable mit SAP hat die deutsche Flugsicherung DFS präsentiert, wie sie mit mobiler Software in der Instandhaltung ihre Prozesse auf ein neues Level gebracht haben, wie ihre digitale Instandhaltungsstrategie aussieht und welche Rolle Cloud Services und Predictive Maintenance spielen. Der Vortrag ist in Englisch.

Herausforderung

Die DFS ist als Flugsicherungsdienstleister verantwortlich für die sichere, geordnete und flüssige Abwicklung des Luftverkehrs über Deutschland mit 3,3 Millionen Flügen, 4,9 Millionen Tonnen Fracht und 250 Millionen Passagieren pro Jahr (vor Covid). Die DFS betreibt eine komplexe Infrastruktur mit Radartürmen, Navigationsanlagen, Sende- und Empfangsstationen. Aufgrund einer Vielzahl von Systemen für unterschiedliche Bereiche, die nicht miteinander verbunden sind, wurde die Instandhaltung oft erschwert. Um Dateneinblicke zu gewinnen und Medienbrüche zu beseitigen, entschied man sich, papierbasierte und nicht standardisierte Prozesse durch IT-basierte Ende zu Ende Prozesse abzulösen. Im Mittelpunkt stehen die Einführung einer mobilen Lösung, Nutzung einer zentralen Datenbank und Verbesserung der Arbeitsplatzergonomie durch moderne Benutzeroberflächen.

Digitale Transformation

Lösungsansatz
  • Single Version of the Truth (SVOT)
  • Digitale Inbetriebhaltungsprozesse über gesamten Lebenszyklus
  • Realtime Berichtswesen (maintenance BI, SIS Analytics)
  • Moderne BenutzeroberflächenC(hUaI/nUcXe)n
  • Digitaler Zwilling als Grundlage für IoT
  • Machine Learning und KI zur Automatisierung von Prozessen
  • Prozessoptimierung und -automatisierung
SAP Intelligent Asset Management
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Weitere Informationen

SAP Predictive Asset Insights (PAI) ist eine in S/4 HANA sowie ERP integrierte Software-as-a-Service-Anwendung, die in der Lage ist, den Zustand Ihrer Anlage aus der Ferne zu überwachen. PAI nutzt maschinelle Lernmodelle (Machine Learning), die auf Sensordaten trainiert wurden (SAP Leonardo IoT), und löst beispielsweise bei Abweichungen von Normwerten automatisch Alarm aus, sobald der Anlagenzustand einen vordefinierten Schwellenwert überschreitet.

Wobei helfen Sensordaten?

Verbesserung der Erstbehebungsrate und der Qualität von Wartungsaufträgen

Höhere Effektivität von Anlagen durch automatische Wartungsaktivitäten

Fernüberwachung und -analyse von Anlagenzustand und -status sowie automatische Warnungen

PAI

Setup, Konfiguration & Integration
  • Enablement-Workshop
  • Konfiguration mit SAP ERP oder S/4HANA
  • Backend-Integration
  • Coaching & Support
  • Konfiguration des Prognosemodells
  • Verbinden des Geräts / Anlagensimulators
  • Funktionstest & Integration in Geschäftsprozesse
  • Definition von Regeln
  • Warnmeldungen- und Zeitreihenanalysen
Mehr zu SAP Intelligent Asset Management
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PAI EXPERTEN-WISSEN Nehmen Sie Kontakt auf

Evora unterstützt Sie gern beim Verbinden von Sensoren/Simulatoren mit der PAI-Plattform und Definieren von Regeln zur automatischen Alarmauslösung (Benachrichtigung), damit Sie die Effektivität der Instandhaltung Ihrer Anlagen zu verbessern.

EXPERTEN FRAGEN Karthik Setty Geschäftsführer
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Ich bin sehr stolz darauf, als Product Owner dieses herausfordernde und bemerkenswerte Innovationsprojekt bei OMV Upstream zu leiten, dabei neueste Technologien anzuwenden und digitale Initiativen und Projekte voranzutreiben. Dieses Augmented-Reality-Projekt wird unsere Arbeitsweise verändern und helfen uns als digitale Vorreiter in unserer Branche zu positionieren.

Das Innovationsprojekt bei OMV zeigt, wie die „neue“ und digitale Instandhaltung aussieht. Dabei werden alle verfügbaren technischen Möglichkeiten des Mobile Asset Managements genutzt, grafische Kontextualisierung mit einem „digitalen Zwilling“ und Einsatz von Mixed Reality mit dem vorrangigen Ziel, die Instandhaltung effizienter und präziser in der Planung zu machen, sowie die Arbeit für Servicetechniker bei der Ausführung zu vereinfachen. Erstaunlich, welche Fortschritte in dieser kurzen Zeit möglich waren – herzlichen Glückwunsch an das Projektteam für die tolle Leistung und die Zusammenarbeit!

Nachdem Unternehmen in den letzten 18 Monaten wie im Zeitraffer das Äquivalent zu 10 Jahren digitalen Wandels erlebt haben, wird die Digitalisierung zur Geschäftsnorm. Im Interview mit dem Forbes-Magazin spricht der neuseeländische Öl- und Gasversorger OMV über seine bahnbrechende Digitalisierung bei Onshore- und Offshore-Inspektionen. Das Unternehmen wurde von der SAP mit dem Innovation Award sowie dem Best Run SAP in der Region Neuseeland/Australien ausgezeichnet. Lesen Sie hier den Forbes -Artekel (in Englisch).

Erfahren Sie mehr über das Projekt von Evora mit OMV New Zealand zur Implementierung von Mobile Asset Management & Augmented Reality Lösung.

Strategy and Performance Management (ASPM)  ist eine Software-as-a-Service-Anwendung, die Werkzeuge und bewährte Methoden zur effizienten Planung und Entwicklung der optimalen Instandhaltungsstrategie für Ihre Anlagen liefert. Mit Evoras Unterstützng führen Sie eine Risiko- und Kritikalitätsbewertung, RCM oder FMEA durch, um Empfehlungen und Vorgaben für präventive und/oder korrigierende Maßnahmen zu definieren, die in Ihrem Instandhaltungsmanagementsystem implementiert werden können.

Wozu eine Asset-Strategie?

Höhere Zuverlässigkeit der Anlagen durch den Einsatz bewährter Methoden

Reduzierte Kosten, indem man eine Überwartung der Anlagen vermeidet

Vermeiden von Papier- oder Excel-basierter Arbeit durch den Einsatz eines Asset-Management-Systems

SAP ASPM

Setup, Konfiguration, Integration
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung für Risiko-und Kritikalitätsbewertung und Wissenstransfer
  • FMEA (Failure Mode & Effect Analysis) und RCM (Reliability-Centered Maintenance) Bewertung,
  • Checklisten-Implementierung
  • Fit-/Gap-Analyse und Definieren von zentralen Prozessen für das Asset Management
  • ASPM-Konfiguration
  • Backend-Integration mit SAP ERP oder S/4HANA
  • Implementierung für ausgewähltes Equipment
Mehr zu SAP Intelligent Asset Management
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ASPM EXPERTENWISSEN Nehmen Sie Kontakt auf

Evora unterstützt Sie gern bei der Einführung von SAP ASPM damit Sie Ihre Instandhaltung durch Empfehlungen und Vorgaben für präventive und/oder korrigierende Maßnahmen verbessern wollen.

EXPERTEN FRAGEN Karthik Setty Geschäftsführer
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SAP Asset Intelligence Network (AIN) as part of the Intelligent Asset Management (IAM) offering by SAP is a business network for Asset Operators, OEMs, suppliers, and service providers to SAP Intelligent Asset Management (IAM) liefert mit Asset Intelligence Network (AIN) ein Geschäftsnetzwerk für Anlagenbetreiber, OEMs, Lieferanten und Dienstleister, die auf einer gemeinsamen Datenbasis (Single Source of Truth) zusammenarbeiten. Komplett in die bestehende S/4-HANA oder ERP- Umgebung integriert, ermöglicht das SAP Asset Intelligent Network Ihre Geschäftsprozesse End-to-End  intelligenter zu machen. Es ermöglicht die Erstellung von Instandhaltungs-Assets, Kennzahlen für den Wartungszustand und Echtzeit-Performance, um die Effektivität der Instandhaltungsstrategie auf Basis der Zusammenarbeit zwischen den Geschäftspartnern zu ermitteln.

SAP AIN

Bessere Datenqualität und Transparenz durch Austausch mit Herstellern, Dienstleistern und Anlagenbetreibern

Verbesserte Anlagenverfügbarkeit und Produktivität der Mitarbeiter

Schaffen neuer Geschäftsmodelle durch möglichen Handel mit Asset-Inhalten innerhalb Ihres Unternehmensnetzwerks

SAP AIN

Setup & Konfiguration
  • Backend-Integration mit SAP ERP oder S/4HANA
  • Konfiguration Asset Central Foundation & SAP Business Technology Platform Cockpit für AIN, inkl. Synchronisation von Equipment-Informationen
  • Konfiguration von Benutzerrollen und Autorisierungen
  • Definition von Templates und Asset-Struktur
  • Setup und Einladung der Partner zu AIN
  • Qualitätssicherung (funktional/Integration)
  • Coaching & Support
Mehr zu SAP INTELLIGENT ASSET MANAGEMENT
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AIN EXPERTENWISSEN Get in Touch

Evora ist Ihr Partner bei der Implementierung von SAP AIN, um Daten zu Ihren Instandhaltungs-Assets, Kennzahlen für den Wartungszustand und Echtzeit-Performance optimal zu erheben und zu nutzen.

EXPERTEN Fragen Karthik Setty Geschäftsführer
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SAP hat nun die neue Version von SAP Asset Manager mit herausragenden Features veröffentlicht. Wir bei Evora haben diese in unserem Lab installiert und die Neuerungen im Detail angeschaut. Unsere Eindrücke und Erfahrungen dazu, was Kunden von dem neuen Release erwarten können, teilen wir gern mit. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen der Supervisor-Modus, die Unterstützung für digitale Unterschriften und die Verbesserungen der Usability wie der „Dark Mode“.

Supervisor Mode

Die App eignete sich schon immer gut für die im Feld arbeitenden Wartungstechniker. Sie konnten damit Benachrichtigungen und Arbeitsaufträge einfach verwalten und diese auf dem mobilen Gerät abschließen, auch wenn sie unterwegs offline waren.

Im neuen Release hat SAP nun ein vielfach gefragtes Feature realisiert, und zwar für die Führungskräfte. Nun können Werksleiter oder Vorarbeiter die Arbeitsaufträge ihren Teammitgliedern zuweisen, die Erledigung überprüfen und direkt am mobilen Gerät genehmigen. Sie können ihre Arbeit nun von unterwegs erledigen und sind nicht mehr an einen festen Arbeitsplatz gebunden. Diese Funktionalität stand Work Manager-Kunden von Evora schon länger zur Verfügung, daher freuen wir uns sehr darüber, dass SAP den Asset Manager nun analog erweitert hat.

Überblick & Zuweisung

Wird der Supervisor-Modus aktiviert, können Vorgesetzte alle Arbeitsaufträge sehen, für die sie zuständig sind, sowie wem diese zugewiesen sind. Bei neuen Aufträgen können sie diese den Teammitgliedern direkt am mobilen Gerät zuweisen. Die Auftragszuweisung kann auf Kopf- oder Vorgangsebene aktiviert werden. Dies bringt enorme Effizienzvorteile, da die Arbeit direkt vor Ort eingeplant werden kann, ohne an den Schreibtisch zurück kehren zu müssen.

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Genehmigung

Der weitere Vorteil des Supervisor-Modus ist die Möglichkeit die erledigten Arbeitsaufträge prüfen und genehmigen zu können. Damit können Techniker nach Erledigung ihrer Arbeitsaufträge diese zur Prüfung an den Vorgesetzten geben. Dazu steht ein neuer Bereich in der App zur Verfügung, in dem die zu prüfenden Arbeitsaufträge angezeigt werden. Die Aufträge in dieser Liste können dann genehmigt oder abgelehnt werden. Der Supervisor kann das verbrauchte Material, Zeitmeldungen und eingegebene Notizen zur Reparatur überprüfen. Genehmigte Arbeitsaufträge werden dann auf Status „Erledigt” gesetzt. Wird ein Arbeitsauftrag abgelehnt, wird es automatisch wieder an den zuständigen Techniker „zurückgegeben“, damit der Eintrag korrigiert oder weitere Arbeiten durchgeführt werden. In der App des Mitarbeiters gibt es nun einen neuen Bereich, in dem die noch zu genehmigenden oder abgelehnte Arbeitsaufträge angezeigt werden.

Digitale Signaturen

Transparenz & Rechtssicherheit in der Instandhaltung

Einige unserer Kunden haben die Anforderung, dass der Abschluss von Aufträgen digital signiert werden sollte. Nun ist diese Funktion im Standard verfügbar! Eine digitale Signatur bedeutet, dass die Authentizität und Integrität des Benutzers bzw. Mitteilung elektronisch validiert wird. In vielen Industrien werden digitale Signaturen benötigt, um regulatorische Anforderungen an Instandhaltungsarbeiten zu erfüllen. Der Prozess kann in Asset Manager so implementiert werden, dass es mit einer Authentifizierungs-App gekoppelt wird. Diese generiert einen Code zur Authentifizierung, der im SAP-System als Nachweis der Transaktion gespeichert wird. Diese Funktion sorgt für zusätzliche Transparenz und Compliance in der mobilen Instandhaltung.

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Bessere Usability

Navigation in der App

Mit der neuen Version werden zahlreiche Neuerungen in der Benutzeroberfläche eingeführt. Die neue App hat ein “Slide out” Menü, das der Benutzer der App an einer beliebigen Stelle öffnen kann, indem man von links über den Bildschirm „wischt“. Damit lässt sich ganz einfach zu anderen Abschnitten der App navigieren, was eine Menge Klicks einspart.

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Dark Mode

Mit der neuen Version ist nun auch ein “Dark Mode” verfügbar, der in einigen Situationen hilfreich ist, beispielsweise gegen das Blenden am Bildschirm. Auch empfinden es viele Anwender bei Dunkelheit als angenehmer für die Augen.

Mobile SAP-Lösungen Get in Touch

Wir bei Evora glauben, dass die neuen Funktionen von SAP Asset Manager zu deutlich effizienteren Prozessen in der Instandhaltung beitragen. Wir freuen uns darauf, diese für unsere Kunden zu implementieren. Auch zeigen wir Ihnen die neuen Funktionen gern im Detail. Sprechen Sie uns an, um eine Live-Demo zu vereinbaren.

Experten Fragen Karthik Setty Geschäftsführer
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Asset Management mit S/4HANA bietet Unternehmen ideale Voraussetzung, um die betriebliche Instandhaltung mobil, vernetzt & smart zu gestalten. Besonders der Einsatz von UI5 und Fiori-Launchpad ermöglicht es, neue Nutzergruppen zu involvieren. Der Techniker muss keine Papierformulare mehr ausfüllen, sieht von unterwegs in Echtzeit die offenen Arbeitsaufträge und kann nach einer Reparatur die Rückmeldung direkt ins System geben. Bei der kürzlich präsentierten Session im Rahmen des digitalen Praxisforum „Einführung & Migration zu SAP S/4HANA“ bekamen die Teilnehmenden einen Einblick in die neue Welt der Instandhaltung. Ebenfalls gezeigt wurde die Nutzung der UI5/Fiori Technologie heute schon mit der EvoSuite.

Weitere Informationen

Sie haben Interesse an dem Thema? Gerne stehen wir Unternehmen zur Seite, die Unterstützung bei der Neugestaltung ihrer Instandhaltungs- & PM-Prozesse mit S/4HANA benötigen. Sie können uns direkt kontaktieren oder die gezeigte Präsentation anfordern. 

Folien anfordern
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Am 9. Juni 2021 drehte sich alles bei Evora um SAP-basierte Instandhaltung. Mehr als 50 Kunden und Interessenten folgten in diesem Jahr der Einladung von Evora zum virtuellen Mobile Summit. Als Mitglied der SAP Mobile Asset Management Partner Advisory Group konnten wir unseren Kunden das Neueste von S/4HANA für die mobile Instandhaltung präsentieren und den neuen SAP Asset Manager zeigen. Komplettiert wurde es mit der Live-Demo der neuen Version von EvoSuite. Weitere Themen waren die Einbindung von Drittfirmen, erfolgreiche Steuerung von remote Projekten und Managed Services & Betrieb durch Evora nach erfolgreicher Lösungsimplementierung. Die Teilnehmenden konnten nützliche Informationen mitnehmen und von den geteilten Erfahrungen und lebhaftem Austausch unter Anwendern profitieren.

S/4 HANA und Instandhaltung

Wie passt das zusammen?

Die Antwort darauf gab Uwe Ofner, Geschäftsführer von Evora Österreich, und diese lautete: sehr gut! Mit den neuen Möglichkeiten der ERP-Plattform erhalten Unternehmen die Chance, ihre Instandhaltung völlig neu zu denken und ihre Prozesse neu zu definieren. Funktionen für geplante sowie vorbeugende Instandhaltung, verschiedene Integrationsszenarien und verbesserte Usability durch Einsatz von Fiori-Apps ermöglichen es die Wertschöpfung in Unternehmen zu steigern. Außerdem präsentierte Uwe Ofner einen Exkurs zur Checklisten-
Beratungslösung, die demnächst im S/4HANA Standard verfügbar sein wird. Abschliessend wurde die Roadmap für Maintenance Centric Service vorgestellt, diese Funktionalität löst SAP CS in S/4 mittelfristig ab.

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Usability & Prozesse

Neue Funktionen der EvoSuite

SAP basierte Instandhaltung mit UI5 ist für Evora-Kunden aber auch heute schon verfügbar. Product Manager Jan Böshans zeigte in seiner Live-Demo neueste Funktionen der EvoSuite. Mit den in SAP voll integrierten, rollenbasierten, einfach anpassbaren Nutzeroberflächen werden Instandhaltungsprozesse ganzheitlich abgedeckt und die Effizienz bei gleichzeitiger Erfüllung der Kundenbedürfnisse gesteigert. Im Vortrag wurden neben der Initialisierung und der Auftragszuweisung auch auf die mobile Abarbeitung mittels UI5 sowie entsprechende Folgeprozesse eingegangen. Die Produkte der EvoSuite können je nach Bedarf miteinander verknüpft werden oder auch einzeln implementiert werden.

Mehr zu EvoSuite

SAP Asset Manager

Was ist neu?

Neues vom SAP Asset Manager und mehr versprach der Vortrag von Gregor Bender, Geschäftsführer und Mitbegründer der Evora. Die Ankündigung der Verfügbarkeit für die Windows-Plattform dürfte für etwa einen Drittel der Teilnehmenden relevant sein, wie die Teilnehmerumfrage verriet. Die iOS- und Android-Plattformen wurden zwar etwas stärker eingesetzt, lagen aber mit je 35% gleichauf. Neue Funktionen der noch nicht veröffentlichten Version 2105 wurden detailliert vorgestellt und mit dem Demo-Video aus der SAP Mobile Asset Management Partner Advisory Group eindrucksvoll visualisiert, z.B. der Supervisor Mode, die digitale Signatur, neue Navigationsmöglichkeiten in der App und sowie kleinere Updates wie der Dark Mode. Abschließend wurde ein Blick auf die Roadmap für Release 2110 und danach geworden.

Mit einem Erfahrungsbericht von Evonik wurde der erste Block abgerundet. Erst kürzlich auf S/4HANA migriert, berichtete der Kunde über das Vorhaben und über die mit Evoras Unterstützung eingeführte mobile Lösung SAP Asset Manager sowie die Planungslösung EvoPlan.

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Kundenbeitrag

Dr. Tobias Hilbert, Product Line Smart Production, IT bei Evonik Industries AG

„Parallel zum Einsatz der mobilen Lösung für die Instandhaltung, bei der wir uns für SAP Asset Manager entschieden haben, wurde auch ein Digitalisierungsprojekt zur Ressourcenplanung gestartet. Mit EvoPlan haben wir eine Anwendung gewählt, die den operativen Bereichen die unkomplizierte und effiziente Planung von Tätigkeiten und Ressourcen ermöglicht und das  ‚Dispatchen‘ von Aufgaben an den mobilen Techniker nahtlos miterledigt. Nach der Pilotphase in ausgewählten Betrieben eines großen deutschen Standortes beginnt nun der Rollout in weiteren Betrieben, Werken und Regionen auch international. Gleichzeitig arbeiten wir gemeinsam mit der Evora daran, Best Practices in unseren Prozessvariationen herauszuarbeiten und – wo sinnvoll – in die Lösung einfließen zu lassen.“

Drittfirmen-Integration

Drittfirmen-Integration

Dienstleister in den Instandhaltungsprozess einbinden

Wie die Teilnehmerumfrage ergab, besteht für mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen die Herausforderung, Drittfirmen im Rahmen ihrer betrieblichen Instandhaltung einzubinden (mindestens 25%). Evora stellt für verschiedene Szenarien Lösungen bereit, neben Individualentwicklungen auch auf Basis von EvoInspect. Die cloudbasierte Web-Anwendung wird beispielsweise bei der Rheneinergie für die Bewertung von Dienstleistern eingesetzt. Einblicke in die Nutzung und realisierte Vorteile lieferte der für Qualitätsmanagement zuständige Dirk Völler.

Die RheinEnergie als Energieversorger für Köln und das Umland führt viele Baumaßnahmen mit Unterstützung durch externe Dienstleister durch. Um die Qualität der Baumaßnahmen und der eingesetzten Dienstleister sicher zu stellen, setzen wir auf regelmäßige Überwachung und Bewertung der erbrachten Leistung. Mit EvoInspect wurde der zuvor zeit- und arbeitsintensive, papierbasierte Prozess vollständig digitalisiert. Unsere Mitarbeiter können die Bewertungsbögen direkt vor Ort auf dem mobilen Gerät beantworten, ggf. Fotos anhängen und absenden. Die Daten liegen sofort digital im SAP-System vor. Durch die Automatisierung steigern wir die Effizienz dieses Prozesses, unterstützen dadurch auch unsere Nachhaltigkeitsziele und erhöhen die Datenqualität.

Best Practice

Projektarbeit mit verteilten Teams erfolgreich gestalten

Die Zusammenarbeit im Rahmen eines Projekts ist entscheidend für den Erfolg. Die Pandemiesituation der letzten 14 Monate hat die Tendenz zum Einsatz verteilter Teams noch verstärkt. Caroline Gluth, agile Coach bei Evora moderierte die interaktive Session, bei der die Teilnehmenden sich über ihre Erfahrungen und Erfolgsrezepte für die Remote-Projektarbeit ausgetauscht haben.

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Application Management Services Projekt beendet, und nun?

Nach dem Projekt heißt es oft vor dem Projekt. Außerdem muss die frisch eingeführte Lösung oft intensiv betreut und betrieben werden. Senior Consultant und AMS Teamleiter Stefan Jarosch stellte in der finalen Session der Veranstaltung das Application Management Services Angebot der Evora vor. Vom langjährigen AMS-Kunden Roche Diagnostics erfuhren die Zuhörer aus erster Hand mehr über die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Evora AMS Team
32 Teammitglieder
25 Managed Services Kunden
10.000 Betreute Endbenutzer

Die Application Management Services von Evora geben unseren Kunden die Gewissheit, dass unsere Experten bei Bedarf jederzeit zur Verfügung stehen, um unvorhergesehene Störungen zu beheben, Umgebungen proaktiv zu überwachen, bei DevOps, Service Packs & Patches zu unterstützen und vieles mehr. Evora stellt sicher, dass Ihre Systeme besser laufen und Mehrwert für Ihr Geschäft liefern.

Vielen Dank an alle Beteiligten, die sich auch rege an der Diskussion, der Live-Bewertung des Events und am Ende auch bei der Abstimmung für die Spendenaktion beteiligt haben. Gemäß der abgegebenen Stimmen geht die Spende in Höhe von 240 Euro an www.letzenberg-tierpark-malsch.de und in Höhe von 760 Euro an www.baerenherz.de. Die Teilnehmenden konnten wieder wertvolle Informationen mitnehmen und von den geteilten Erfahrungen und lebhaftem Austausch unter Anwendern profitieren. Wir freuen uns auf die nächste gemeinsame Veranstaltung!

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Termin verpasst?

Gerne sind wir persönlich für Sie da!
Noch Fragen?

Wir stehen Ihnen gerne für Diskussion der Themen und Ihrer Anforderungen zur Verfügung. Gerne stellen wir Ihnen Unterlagen oder Aufzeichnung der für Sie interessanten Themen zur Verfügung. Sprechen Sie uns an!

Ihr Ansprechpartner Mathias Jankowski SAP Business Development Manager
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Experten des Evora Indien Teams präsentierten beim kürzlich von SAP veranstalteten Webinar zum Thema SAP Intelligent Asset Management. Sie berichteten über erfolgreiche Kundenprojekte und beleuchteten den Weg zum Einsatz von IAM-Produkten und die Vorteile der SAP IAM Suite für die Instandhaltungsorganisation.

SAP IAM

Resultate bei Early Adopters

Anlagenbetreiber sind ständig bestrebt, die Anlagenrentabilität zu verbessern, die Erstbehebungsrate zu erhöhen und die ungeplanten Anlagenstillstände zu reduzieren. Da es mittlerweile eine Vielzahl von Lösungen gibt, um diese Ziele zu erreichen, besteht der Bedarf an einer integrierten und synchronisierten Plattform. Mit SAP Intelligent Asset Management (IAM) bietet SAP eine umfassende Plattform für verschiedene Aspekte der modernen Instandhaltung.

5% Erhöhte Anlagenrentabilität
25% Verbesserte Erstbehebungsrate
15% Reduktion ungeplanter Anlagenstillstände
Übersicht über die SAP Intelligent Asset Management Suite

SAP Asset Intelligence Network (AIN)

Intelligent Vernetzt mit Kunden und Lieferanten

SAP Asset Strategy and Performance Management (ASPM)

Optimierte Instandhaltung dank Reliability Centered Maintenance

SAP Predictive Asset Insights (PAI)

IoT und Analysen für schnelle und smarte Entscheidungen

SAP Asset Manager (SAM)

Leistungsfähige und flexible mobile Instandhaltungs-App aus der Cloud

SAP Expertenwissen Sprechen Sie uns an

Wir helfen Ihnen die SAP Technologie bestmöglich einzusetzen, um die Produktivität Ihrer Belegschaft zu erhöhen, die Lebensdauer Ihre Anlagen zu verlängern und deren Zuverlässigkeit und Leistung zu verbessern. Die Leistungsfähigkeit Ihrer Instandhaltungsmannschaft können wir mit modernsten mobilen Lösungen verbessern.

Experten fragen Karthik Setty Geschäftsführer
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Stellen Sie sich vor, Sie wollen eine Anlage instandsetzen und haben alle notwendigen Informationen direkt in Ihrem Blickfeld. Oder dass Ihnen ein erfahrener Experte über die Schulter schaut und Reparaturschritte vorschlägt, während er aus der Ferne im Büro zugeschaltet wird. Diese Szenarien sind bereits möglich, wie das Beispiel von OMV Neuseeland, einem führenden Öl- und Gasunternehmen, zeigt. Auf Einladung von SAP wurde der Projekterfolg für die SAP Innovation Awards eingereicht. Nachdem SAP das Projekt bereits als einen der 70 Finalisten (aus über 400 Einreichungen) ausgewählt hatte, gehört OMV nun zu den Gewinnern in der Kategorie „Business Innovator“.

Mit Hilfe des erfahrenen SAP Intelligent Asset Management-Teams von Evora implementierte unser Kunde eine mobile Asset Management-Lösung, die Augmented Reality-Technologie nutzt. Basierend auf SAP Asset Manager und einem HoloLens 2-Headset stehen kontextualisierte digitale Abbilder (Digital Twins) in einer Augmented-Hybrid-Lösung online wie offline zur Verfügung. Es ist integriert mit SAP Plant Maintenance-Daten, SAP Asset Strategy Informationen, Performance Management-Checklistendaten und dem “digitalen Zwilling” als überlagerndes 3D-Modell. Mit Mark-ups und Checklisten-Einträgen werden die Arbeitsergebnisse und Fehlermeldungen direkt mit der SAP Asset Manager Anwendung und dem digitalen Zwilling synchronisiert. Die Zukunft findet bereits statt!

Digital Twin

Zur Planung und Durchführung von Inspektions- und Wartungsarbeiten

OMV hatte verschiedene Herausforderungen bei der Planung und Durchführung von Inspektionen zu bewältigen. Die implementierte Lösung mit optimiertem Workflow-Management, Nutzung von Augmented Reality & „digitalem Zwilling“ als Single Source of Truth führt zu deutlich gesteigerten Effizienz und Produktivität der Inspektionsprozesse.

Projektergebnisse
25% Reduzierte Planungszeiten
10% Kostensenkung
30% Reduzierte Arbeitsaufwände

Ich bin sehr stolz darauf, als Product Owner dieses herausfordernde und bemerkenswerte Innovationsprojekt bei OMV Upstream zu leiten, dabei neueste Technologien anzuwenden und digitale Initiativen und Projekte voranzutreiben. Dieses Augmented-Reality-Projekt wird unsere Arbeitsweise verändern und helfen uns als digitale Vorreiter in unserer Branche zu positionieren.

Das Innovationsprojekt bei OMV zeigt, wie die „neue“ und digitale Instandhaltung aussieht. Dabei werden alle verfügbaren technischen Möglichkeiten des Mobile Asset Managements genutzt, grafische Kontextualisierung mit einem „digitalen Zwilling“ und Einsatz von Mixed Reality mit dem vorrangigen Ziel, die Instandhaltung effizienter und präziser in der Planung zu machen, sowie die Arbeit für Servicetechniker bei der Ausführung zu vereinfachen. Erstaunlich, welche Fortschritte in dieser kurzen Zeit möglich waren – herzlichen Glückwunsch an das Projektteam für die tolle Leistung und die Zusammenarbeit!

Kontaktieren Sie uns Erfahren Sie mehr über die Lösung

Sehen Sie sich die Projektdetails an und kontaktieren Sie uns, wenn wir Ihnen bei der Implementierung Ihrer digitalen Instandhaltungslösung helfen können.

Direkter Kontakt Uwe Ofner Geschäftsführer Evora Österreich
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Die Zusammenarbeit der beiden Consulting-Unternehmen wird die regionale Abdeckung erweitern und den europäischen Kunden, insbesondere in nordischen Ländern, zugute kommen. Diese Kooperation von S5 Consulting und Evora IT Solutions erweitert das jeweilige Geschäftsfeld und stellt den Kunden zusätzliche Digitalisierunglösungen zur Verfügung. Der Fokus liegt dabei auf Unterstützung von SAP Asset Manager und SAP Intelligent Asset Management Vorhaben. Mit der Implementierung von Best-Practice-Lösungen bei gleichzeitiger Optimierung der Geschäftsprozesses können Unternehmen mehr erreichen. Das gemeinsame Ziel ist, den Kunden dabei zu helfen, auch in der Welt von morgen erfolgreich zu sein. Die erste gemeinsame Aktivität wird in März 2021 der Vortrag auf der virtuellen Veranstaltung der Norwegischen SAP User Group mit dem Schwerpunkt Energiewirtschaft sein.

Wir bei S5 wollen herausragende Fähigkeiten und fundierte Fachkenntnisse einbringen, um das bestmögliche Team für jeden SAP-Kunden zusammenzustellen. Deshalb freuen wir uns, Evora IT Solutions als unseren Partner an Bord zu haben. Gemeinsam mit unseren Partnern übertreffen wir die Erwartungen an das, was man mit SAP-Technologie machen kann.

Als internationaler SAP-Systemintegrator mit dem Fokus auf mobiles Workforce Management und User Experience (UX) verstehen und unterstützen wir die Geschäftsanforderungen globaler und regionaler Unternehmen aller Größen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit S5, um die Digitalisierungsinitiativen der SAP-Kunden in Nordeuropa voranzutreiben.

SAP Expertenwissen Sprechen Sie uns an

Als führender Kompetenzpartner im Bereich der neuen SAP-Technologien, wie z.B. Intelligent Asset Management, bietet Evora den nordischen SAP-Kunden zusätzliches Know-how im Bereich SAP Enterprise Asset Management (EAM) sowie SAP S/4 HANA Plant Maintenance (PM) Implementierungen.

Vertriebskontakt Mathias Jankowski SAP Business Development Manager
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Beim diesjährigen Online-Jahreskongress der Deutschen SAP-Anwendergruppe (DSAG) lieferte unser Kunde SMA im Rahmen der Session zu Mobiler Instandhaltung und Mitarbeitereinsatzplanung Praxiseinblicke in die Einführung des SAP Asset Managers in der Produktionsinstandhaltung, moderiert von Arbeitskreis-Leiter Gregor Bender, Geschäftsführer von Evora.

Seit über 35 Jahren setzt SMA technologische Trends und treibt die Entwicklung der erneuerbaren Energien voran. Als global führender Spezialist für Photovoltaik-Systemtechnik schafft SMA heute schon die Voraussetzung für die dezentrale, digitale und erneuerbare Energieversorgung von morgen. Dieser Aufgabe widmen sich über 3.000 Mitarbeiter in 18 Ländern. Am Standort Niestetal sind 19 Techniker in drei Schichten in der Produktionsinstandhaltung tätig. Neben der geplanten Wartung leisten sie First-Level-Support bei Produktionsstörungen. In der technischen Session erfahren Sie, warum sich SMA für SAP Asset Manager entschieden hatte, wie die Einführung verlief und wie die Instandhaltung nun mit der mobilen Komponente aussieht.

Monatlich
45 Notfallmeldungen
1040 Reparaturen
25.000 Equipments insgesamt

Austausch unter Anwendern mobiler Instandhaltungs- und Kundenservicelösungen, neueste Technologien, geselliges Essen in Gemeinschaft: Wir haben uns überlegt, wie so etwas heutzutage unter den Corona-Bedingungen funktionieren kann. Dazu luden wir unsere deutschsprachigen Kunden Anfang November 2020 zum Mobile Summit ein: virtuell, aber mit viel Raum für Gespräche und Austausch. Und sehr viele unserer Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz folgten der Einladung, doppelt so viele wie beim letzten Vor-Ort-Event November 2019 in Frankfurt. Es war wieder ein guter Mix an „Stammgästen“ und Neulingen quer über alle Branchen: Energieversorger, Chemieunternehmen, Medizintechnik-Anbieter, Fertigungsindustrie, Flughafenbetreiber, sowie Infrastruktur-Dienstleister.

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Der Tag startete mit einem gemeinsamen Frühstück, dazu stellte Evora bei Interesse eine prall gefüllte Frühstücksbox zur Verfügung. Bei Kaffee, Saft & Müsli wurde über die positiven Seiten der Corona-Situation sinniert. Natürlich konnte der Austausch nicht im gleichen Maße wie bei einer persönlichen Begegnung ablaufen, dennoch machten alle Teilnehmer das Beste daraus.

Im offiziellen Teil folgte der Begrüßung durch das Evora Management eine kurze Einführung zum aktuellen Stand des Reifegrads in der Instandhaltung. Es wurden Studienergebnisse gezeigt, die belegen, dass die Mehrheit der Instandhaltungsorganisationen nach wie vor reaktiv und ohne ausreichende Datengrundlage agiert. Weitere etwa 40% der befragten Unternehmen sind bereits dabei, mit mobilen Anwendungen, optimierter Ressourcenplanung und der Digitalisierung ihrer Prozesse sich hin zur proaktiven Instandhaltung zu entwickeln und damit den Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen. Genau hier kommt Evora ins Spiel, wir liefern unseren Kunden Lösungen und Services, mit denen sie ihre Kosten senken und die Qualität verbessern können. Einen weiteren Schub für den Mehrwert realisieren bisher nur 10 % der befragten Unternehmen, indem sie vorausschauende Instandhaltung etablieren. Mit modernen Technologien wie Nutzung der IoT Sensordaten, Augmented Reality, berechneten Wartungsintervallen und Austausch von Anlagendaten schaffen es diese Kunden, sich von der globalen Konkurrenz abzuheben.

Lösungen & Services von Evora
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Im ersten von fünf Fachvorträgen stellte Evora die Möglichkeiten moderner Instandhaltung mit Hilfe der EvoSuite vor. Die Live Demo lieferte einen Einblick, wie wir digitale Instandhaltungsprozesse schlank und einfach mit modernen UI5 Tools abbilden. Ausgehend von einem anpassbaren Dashboard wurden Meldungen erstellt, Equipment-Informationen und Bedarfe eingesehen und Aufträge angelegt. 

Mehr zu EvoSuite

Das Thema Auftragsplanung wurde im folgenden Kundenvortrag von Infraserv Höchst genauer beleuchtet. Es gab einen spannenden Einblick in die Einführung von EvoPlan beim Betreiber des Industrieparks Höchst und deren praktische Erfahrungen im Planungsalltag. Nach intensiver Recherche haben wir gemeinsam mit Evora ein tolles Tool eingeführt,“ so Francesco Puglisi, Projektverantwortlicher für Planung & Dispatching bei Infraserv Höchst. „Bei der Zusammenarbeit haben wir drei wesentliche Komponenten beachtet, die für den Erfolg des Projekts ausschlaggebend waren: die technologische Machbarkeit (auf SAP-Basis & UI5), die wirtschaftliche Tragfähigkeit (Business Case Berechnung) und nicht zuletzt den Faktor Mensch (Usability und Akzeptanz durch Anwender).“ Die Funktionen von EvoPlan wurden in einer Live Demo und der anschließenden Fragen- & Antwort-Runde anschaulich erklärt.

Mehr zu EvoPlan
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Nach einer Pause, in der fleißig weiter diskutiert wurde, wurde Neues vom SAP Asset Manager und aus den zahlreichen von Evora durchgeführten Projekten in Europa und USA berichtet. Dazu gehört auch das Implementierungsprojekt bei der SMA Solar Technology, das interessierte Zuhörer bei der DSAG anschauen können. Einen Einblick in die Funktionen und Look & Feel vom Asset Manager lieferte wiederum eine Live Demo inklusive Meldungserstellung, Checklistenabarbeitung und Abschließen eines Vorgangs. 

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Die Zukunft der Instandhaltung rückte die nächste Session in den Fokus. Es ist schon eine Herausforderung, das komplexe Thema „Intelligent Asset Management zum Anfassen“ in der Kürze der Zeit zu behandeln. So wurden nach einer kurzen Einführung in die Begrifflichkeiten anhand eines Equipments die Funktionen in einer kurzen Demo gezeigt: zentrale Speicherung (Asset Central), Austausch von Anlagendaten mit Lieferanten (Asset Intelligence Network – AIN), eine Risikobewertung und Auswirkung auf die Wartungsplanung (Asset Strategy and Performance Management – ASPM) und zuletzt die automatisierte Regelerstellung auf Basis von IoT-Sensorendaten (Predictive Maintenance and Service – PdMS).

Mehr zu Intelligent Asset Management

Als Highlight zum Abschluss erlebten die Zuschauer einen „Augmented Reality“ Use-Case, bei dem die großartigen Möglichkeiten intelligenter Instandhaltung in Zukunft wörtlich genommen „sichtbar“ wurden. Für unseren Kunden aus der Öl-& Gasförderung ist die Zukunft schon da, von Evora Österreich gab es einen Einblick in das Projekt, bei dem die Microsoft HoloLense 2 Brillen in Kombination mit SAP Asset Manager zum Einsatz kommen. Für den Techniker bedeutet es, dass er eine „dritte Hand“ bekommt, da z.B. die Dokumentation in dem Hands-Free-Szenario automatisch entsteht.“ erklärte Uwe Ofner, Geschäftsführer der Evora Österreich, der das Projekt verantwortet. „Und ich habe ein zweites Paar Augen zur Verfügung, weil man einfach remote Unterstützung anfordern kann. Die Experten können damit effizient zentral eingesetzt werden, außerdem verbessert das Sehen eines Objekts die Qualität der Arbeitsanweisungen.“

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Mit vielen Fragen und intensivem Austausch gingen die knapp 3 Stunden schnell zu Ende. Das positive Besucher-Feedback zeigt, dass Evora gute Arbeit mit dem Format geleistet hat und wir dies in Zukunft mit Sicherheit wiederholen werden. Danke an alle Teilnehmenden und Beteiligte!
„Guter Überblick mit interessanten Themen, Fokus auf SAP, gute Moderation mit greifbaren Beispielen“
„Sehr locker und dynamische Veranstaltung! Wie immer wurde sich für Fragen Zeit genommen und beantwortet.“
„Sehr kurzweilig, sehr interessante Themen, auch wenn manches wahrscheinlich für viele noch in der Zukunft liegt“
„Sehr spannende Themen und Vortragende. Sehr gutes Time-Keeping“
„Gute Moderation, super Vorträge, der bisher beste virtuelle Kongress“
„Der Vortrag von Infraserv Hoechst aus der praktischen Sicht war sehr anschaulich und hilfreich“
“Die Darstellung der EvoSuite in der praktischen Anwendung zu sehen war für mich ganz erhellend“
Event verpasst? Kein Problem, wir sind für Sie da!
Noch Fragen?

Wir stehen Ihnen gerne für Diskussion der Themen und Ihrer Anforderungen zur Verfügung. Gerne stellen wir Ihnen Unterlagen oder Aufzeichnung der für Sie interessanten Themen zur Verfügung. Sprechen Sie uns an!

Ihr Ansprechpartner Mathias Jankowski SAP Business Development Manager
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Betreiber von linearen oder verbundenen Anlagen wie Straßen, Schienen, Pipelines und elektrischen Leitungen stehen vor einzigartigen Herausforderungen bei der Anlagenverwaltung. Die Leistungsfähigkeit dieser Anlagen ist das Lebenselixier dieser Unternehmen. Es werden spezifische Lösungen benötigt, um Inspektionen zu unterstützen, über Leistungs- und Kostendaten zu berichten, Arbeiten zu planen und zu priorisieren und den Arbeitsfortschritt zu verfolgen. Evora hatte einen weiteren erfolgreichen Golive, bei dem SAP-Lösungen für lineares Anlagenmanagement zum Einsatz kamen.

Der Kunde: Mehr als 700 km Eisenbahnnetz verbinden die Verschiffungsanlage des Kunden von Evora mit einer ihrer Eisenerzminen im australischen Outback. Züge mit einer maximalen Länge von 2,5 km und jeweils maximal 240 Waggons befördern das Eisenerz von der Mine zum Verschiffungshafen. Bei Volllast kann jeder Waggon zwischen 120-130 Tonnen Eisenerz befördern, was insgesamt >25.000 Tonnen Eisenerz pro Zug ergibt. Das Eisenbahnnetz verläuft (an vielen Orten) zwischen Gebieten, in denen es absolut keine Ortschaften gibt.

Die Anforderung: Eine mobile Offline-Lösung, die in einer solchen Umgebung ohne mobile Verbindung eingesetzt werden kann, um die Bahnstrecke regelmäßig zu warten und instand zu halten. Außerdem eine massive Anzahl von mehr als 75.000 technischen Plätzen, die offline für Benachrichtigungen und die Erstellung von Arbeitsaufträgen während der Inspektion zur Verfügung stehen sollen.

Die Lösung: SAP Work Manager mit Linear Asset Management (LAM) mit einer hochgradig kundenspezifischen Suchfunktion für technische Plätze.

Die Reise: Das Projekt war vollständig als Remote-Delivery-Modell konzipiert, von der Erfassung der Anforderungen bis zur Inbetriebnahme. Die Entwicklung begann zügig, wurde in kürzester Zeit (unter 3 Monaten) abgeschlossen, und wir konnten die Lösung vor dem versprochenen Zeitplan ausliefern. Nachdem wir nun die Betriebsgenehmigung erhalten hatten, konnten wir Mitte 2020 in Betrieb gehen.

Erfahren Sie mehr darüber, was Evora für Ihre Branche bietet oder nehmen Sie direkt Kontakt auf um Ihre Anforderungen zu besprechen.

Bildquelle: Calistemon / CC BY-SA

Mit SAP Intelligent Asset Management liefert SAP ein End-to-End Lösungsportfolio für die Digitalisierung des Anlagenmanagements. Experten von Evora unterstützen die Webinar-Reihe der SAP, in welcher die IAM Bestandteile und Anwendungsbereiche im Detail vorgestellt wurden. 

Die Reihe startete mit dem Thema „Modernes Instandhaltungsmanagement mit SAP S/4HANA“. In dem Webinar konnten die Teilnehmer erfahren, wie Sie Ihre Planungsprozesse vereinfachen und die Ressourcen effizient auf die komplexen Wartungsaufgaben verteilen können. 

Beim nächsten gemeinsamen Termin der Reihe präsentierte Evora zum Thema „Mobile Instandhaltung: Papierlos und flexibel durchführen mit SAP“ konkrete Projektbeispiele. Anhand der erfolgreichen SAP Asset Manager Implementierungen zeigten wir, wie mobile Lösungen zum Einsatz kommen, um Instandhaltungsaufträge direkt an der Anlage online oder offline zu bearbeiten und die Informationen in Echtzeit zurückzumelden.

Digitalisierung SAP Intelligent Asset Management

Sehen Sie sich die Aufzeichnungen der Online Vorträge an oder sprechen Sie uns direkt an, damit wir eine auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Lösung zeigen können!

Direkter Kontakt Mathias Jankowski SAP Business Development Manager
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Anlagenzuverlässigkeit trägt wesentlich dazu bei, den Wartungsaufwand zu reduzieren, die Produktionsleistung zu erhöhen und die Umsatzrendite zu verbessern. Wartungstechniker benötigen aktuelle Informationen über Anlagen, einschließlich der Wartungshistorie, Sicherheitsanweisungen usw., um bei der Durchführung von Wartungsarbeiten fundierte Entscheidungen treffen zu können. Die mobile App SAP Asset Manager ermöglicht Wartungstechnikern und -mitarbeitern den Zugriff auf anlagenbezogene Informationen über eine mobile Anwendung, so dass sie die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften gewährleisten, Wartungsaufträge ausführen, Anlagenzustandsdaten erfassen, den Ressourcenverbrauch buchen und vorbeugende Korrekturmaßnahmen auslösen können, um die Anlagenzuverlässigkeit insgesamt zu verbessern und die Lebensdauer der Anlage zu verlängern.

Evora führte im Mai 2020 gemeinsam mit SAP Indien ein Live-Online-Seminar durch. Dabei wurden folgende Themen behandelt:

  • Überblick über die Intelligent Asset Management Produktfamilie der SAP
  • SAP Asset Manager-Applikation und Anwendungsfälle
  • Demo nach dem Storyboard „Ein Tag im Leben eines Wartungstechnikers“
  • Technische Architektur und Erweiterungs-Framework
  • Mobile Development Kit: Intuitive, schnelle & Cloud-fähige Entwicklung mit nativen mobilen Funktionen.
Sie möchten mehr wissen?

Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie SAP-Technologie nutzen können, um die Produktivität Ihrer Mitarbeiter zu steigern, die Lebensdauer Ihrer Anlagen zu verlängern und deren Anlagenzuverlässigkeit und Leistung zu verbessern, sprechen Sie uns an!

Karthik Setty Geschäftsführer
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Evora liefert Lösungen für innovative digitale Instandhaltungs- und Serviceprozesse und ist ein verlässlicher Partner für Branchen wie Versorger, Öl & Gas, Bergbau und Fertigungsindustrie. Als internationaler Systemintegrator mit dem Fokus auf mobilem Workforce Management und User Experience (UX) verstehen und unterstützen wir die Geschäftsanforderungen globaler und regionaler Unternehmen aller Größen und Branchen.

Die Arbeitskosten auf dem gleichen Niveau zu halten oder diebei schrumpfender Belegschaft die Qualität des Prozesses zu erhöhen, scheint eine unmögliche Leistung zu sein. Angesichts einer alternden Belegschaft und Jahr für Jahr steigenden Regulierungsvorgaben ist dies jedoch genau das, was Versorgungsunternehmen von ihren Wartungs- und Service-Teams erwarten. In diesem Artikel geht es darum, wie ein Versorgungsunternehmen das digitale Portfolio von SAP nutzen kann, um diese Ziele zu erreichen und gleichzeitig das Leben für alle in der Wartungs- und Serviceorganisation zu erleichtern.

Beim Intelligent Asset Management (IAM) von SAP dreht sich alles um die Unterstützung eines vollständig digitalen Wartungs- und Serviceprozesses aus einer End-to-End-Perspektive. Es basiert auf den SAP ERP PM/CS- und IS-U-Modulen und ermöglicht:

  • Interaktion zwischen dem Unternehmen und seinen Lieferanten (AIN – Asset Intelligence Network)
  • Einführung von IoT-basierter Entscheidungsfindung (PdMS – Predictive Maintenance and Service)
  • Optimierung der Wartungszyklen und Identifizierung kritischer Komponenten (ASPM – Asset Strategy and Performance Management)
  • Papierloses Arbeiten im Außendienst, mit allen Informationen für die Arbeit auf einem mobilen Gerät (SAM – SAP Asset Manager)

Die Reise der Digitalisierung startet oft damit, die Techniker in der Stromerzeugung, der Netzwartung und dem Zählermanagement von lästigen Papierformularen zu befreien. SAP und Evora haben Erfolge auf beiden Seiten des Versorgungsgeschäfts mit Kunden wie RheinEnergie, swb, EnBW, E.ON, Wiener Netze und Wien Energie vorzuweisen.

Allen diesen Unternehmen ist gemeinsam, dass sie einen vierstufigen Prozess für ihr mobiles Workforce Management verfolgen:

ARBEITSAUFTRÄGE UND VORBEREITUNG – Straffen Sie Ihre Geschäftsprozesse im Backend mit Ihrem SAP ERP- oder S/4-System. Generieren Sie die Arbeitsaufträge mit detaillierten Informationen über Aufgabentyp, technisches Objekt, Checklisten und Qualifikationen. 

ZEITPLANUNG UND ARBEITSZUORDNUNG – Planen Sie die Aufgaben auf Techniker- oder Teamebene mit dem für Ihren Prozess und Ihre Organisation optimalen Werkzeug. Informieren Sie sich über den Status jeder Aufgabe sowie darüber, wo ein Eingriff erforderlich ist, um Kundentermine oder Wartungsrichtlinien einzuhalten.

MOBILE AUSFÜHRUNG – Der Techniker synchronisiert die Arbeitsaufträge und Benachrichtigungen mit seinem mobilen Gerät. So weiß er nicht nur über die geplanten Arbeiten und untertägigen Aktualisierungen Bescheid, sondern kann auch auf detailliertere Informationen zugreifen, z. B. auf Dokumente, die am technischen Objekt gespeichert sind, oder auf historische Informationen über vergangene Reparaturen.

KONTROLLE UND ABSCHLUSS – Einführung eines Überprüfungs- und Fehlerverwaltungs-Cockpits, um einen reibungslosen Informationsfluss zurück in das Hauptsystem zu gewährleisten. Im Messszenario könnte dies zum Beispiel zur Validierung von Messwerten außerhalb des erwarteten Bereichs verwendet werden. 

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Was sind die Vorteile der Umsetzung eines solchen Prozesses? In den letzten 5 Jahren hat Evora über 50 Workforce-Management-Projekte in Versorgungsunternehmen und anderen Branchen umgesetzt. Das haben unsere Kunden festgestellt:

  • Eine effiziente Planung der Techniker steigert die Zeit für die eigentliche Arbeit (wrench time) und reduziert unnötige Unterbrechungen, Fahrzeiten und Rückrufe.
  • Der Abschluss des Auftrags auf dem mobilen Gerät bedeutet, dass die Daten sofort und sicher zurück in das SAP-System übertragen werden (ein echter Vorteil sowohl für die Prozessgeschwindigkeit als auch für die Qualität der Informationen – Auditoren werden begeistert sein).
  • Der Techniker hat Zugang zu viel mehr Daten (GIS-Karten, Fehlerhistorie, Dokumentation, …) und kann vor Ort bessere Entscheidungen treffen, dies erhöht die Erstbehebungsrate.

All diese Punkte sind zwar über alle Erzeugungs-, Netz- und Zählermanagementprozesse hinweg ähnlich, aber es gibt einige spezifische Themen für jede Geschäftseinheit oder Organisation. Wenn Sie herausfinden möchten, wie Sie von der SAP-basierten Digitalisierung mit SAP IAM profitieren können, dann besuchen Sie unsere Session auf der Internationalen SAP-Konferenz für Versorgungsunternehmen, die Anfang 2021 in Dublin stattfindet.

Evoras Angebot basiert auf Standardkomponenten der SAP-Suite, einschließlich Support & Application Management. Ob AIN, PdMS, ASPM, Asset Manager, UI5, Personas or Fiori oder Click, wir finden das richtige Werkzeug für integrierte Planungs-, Dispositions- und mobile Lösungen, die den Anwender begeistern. Mit Implementierung von Best-Practice-Lösungen bei gleichzeitiger Optimierung ihrer Prozesse helfen wir unseren Kunden, auch in der Welt von morgen erfolgreich zu sein.

Um Innovationen im Bereich der digitalen Instandhaltung, User-Experience und mobile Anwendungen ging es beim Evora Mobile Summit III. Dazu lud Evora Kunden aus Deutschland und Österreich Mitte November 2019 nach Frankfurt ein. Die Teilnehmer konnten sich auf Neuigkeiten aus dem Industrie- und Technologieumfeld sowie Praxisberichte aus SAP Asset Manager Implementierungen freuen. Im exklusiven Ambiente des Hilton Hotels im THE SQUAIRE am Frankfurter Flughafen kamen dieses Mal über 20 Vertreter von Anwenderunternehmen zusammen, um sich über Lösungen, aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Bereich der mobilen Instandhaltung mit SAP auszutauschen. Einige Teilnehmer des mittlerweile dritten Mobile Summits kamen zum wiederholten Mal, auch neue Gesichter waren dabei. Branchenübergreifend wurde über die besten Ansätze zur Einsatzplanung und Wartungssteuerung diskutiert: Chemieunternehmen, Flughafenbetreiber, Energieversorger, Medizintechnik-Anbieter sowie Infrastruktur-Dienstleister.

Nach der Begrüßung und einer Vorstellungsrunde ging es los mit dem Thema User Experience (UX) in der Instandhaltung. Evora Deutschland Geschäftsführer Gregor Bender zeige den interessierten Teilnehmern, welche Innovationen SAP mit Fiori für integrierte und konsistente Nutzererfahrungen bietet. Einen Ausblick für 2020 lieferte die Vorstellung von Evora-eigenen Lösungen EvoSuite inklusive EvoPlan für effiziente Wartungsprozesse, die als Add-Ons in die bestehende SAP-Umgebung einfach integriert und kundenspezifisch ausgebaut werden können. In der neuen Version wartet neben der besseren Rückintegration ins SAP System mit einer frischen Gantt-Ansicht auf. Uwe Ofner, Geschäftsführer der in diesem Jahr neu gegründeten Niederlassung von Evora in Österreich, beleuchtete das Thema S/4 Migration unter dem Blickwinkel, was es aus Sicht der Instandhaltung zu beachten gilt. Im Anschluss gab es einen Überblick, welche Fiori Apps mit S/4 Hana zu erwarten sind. Mit großem Interesse wurden die Ausführungen zum „Intelligent Asset Management“ aufgenommen, das eine konkrete Nutzung moderner Verfahren wie IoT, Machine Learning und integrierten Analysen zur Optimierung der Instandhaltungsprozesse ermöglicht. Wie es mit CS im Umfeld S/4 weiter geht, wurde anhand konkreter Use Cases gezeigt. Die Teilnehmer konnten fundierte Informationen mitnehmen, die Evora zu den Themen aus Vorträgen und Arbeitsgruppen der DSAG Tagung mitgenommen hat. Andreas Kraft, Solution Manager für SAP Asset Manager, präsentierte in seiner Keynote den aktuellen Stand und die Roadmap für sein Produkt.

Wie das Ganze in der Praxis aussieht, zeigten unsere Kunden im Anschluss. Die Vienna Airport Technik GmbH (VAT) ist der professionelle Dienstleister für den Flughafen Wien in den Bereichen Errichtung, Instandhaltung und Wartung von technischer Infrastruktur. Der Referent, Peter Kratky, verantwortlich für die Leitung der Gebäudetechnik, zeigte einige Prozesse, die damit einhergehenden Anforderungen und die die Umsetzung mittels SAP Work Managers mit ergänzenden Evora AddOns, z.B. Disposition über EvoPlan, Freigaben der Rückmeldungen sowie Schichtplanübersicht mittels Abwesenheitscockpit durch EvoTime, Statusübersicht für Störaufträge in EvoNotify. Um die Entwicklung und Implementierung eines mobilen Meldungs- und Auftragswesens bei Österreichs größtem Energiedienstleistungsunternehmen Wiener Energie ging es im zweiten Kundenvortrag. Der Leiter Betrieb Erneuerbare Erzeugungsanlagen Arno Sam lieferte einen Projektüberblick und teilte seine Erfahrung bei der Implementierung der mobilen Instandhaltung mit SAP Work Manager und EvoPlan.

„Schön, modern, schnell und cloud-ready“ wurde es bei der Präsentation des Mobile Development Kits des SAP Asset Managers. Das hierfür verwendete User Experience (UI) Framework Fiori SDK wurde in Zusammenarbeit mit Google und Apple entwickelt und bietet eine moderne Benutzeroberfläche mit der Möglichkeit zur Integration nativer Programmbestandteile, sowie tiefe Integration in SAP ECC, S/4 und Intelligent Asset Management. Mit einer Lab Preview auf die Möglichkeiten von Augmented Reality mit Apple ARKit 3 ging der Tag zu Ende. Bei dem anschließend ermittelten Feedback der Teilnehmer waren sich diese einig: Die gezeigten Innovationen, die reibungslose Organisation und der wertvolle Austausch mit anderen Anwendern machten den dritten Mobile Summit zu einem rundum gelungenen Event.

Evoras Kunde DFS, die Deutsche Flugsicherung hat Einblicke beim Anwenderforums „Einsatz mobiler Lösungen in Instandhaltung & Service” Ende 2019 in Düsseldorf gewährt. Bei dem präsentierten Vortrag wurde der Entwurf und Umsetzung einer digitalen Instandhaltungsstrategie skizziert sowie die Einbindung von Fremdfirmen in die (mobilen) Prozesse diskutiert. Die Vision von DFS und Lessons Learned im Bereich digitale Instandhaltung in der Cloud boten einen wertvollen Ausblick für Konferenzbesucher.

Sie möchten mehr erfahren? Sehr gerne sprechen wir mit Ihnen über Ihre Anforderungen und teilen unser Wissen mit Ihnen. Sprechen Sie uns an!

Das Anwenderforum “Einsatz mobiler Lösungen in Instandhaltung & Service” in Düsseldorf am 14. und 15. November 2019 war für Evora ein voller Erfolg. Mit einem Technologievortrag, den von unseren Kunden präsentierten Anwendungsszenarien und konkreten Projektvorhaben im Gepäck ist das Evora-Team nach Hause gereist. Der Veranstalter T.A. Cook lieferte wieder eine hervorragende Plattform für den Austausch der Anwender untereinander sowie mit den relevanten Dienstleistern. Schön war auch wieder viele Evora Kunden zu treffen, wie die Flughäfen Wien und München, Energieversorger Stadtwerke Duisburg und Wiener Netze und die mit eigenen Vorträgen vertretenen Industrieparkbetreiber Infraserv und Deutsche Flugsicherung (DFS).

Das von Evora präsentierte “Intelligent Asset Management” Angebot der SAP stieß auf viel Interesse. Dazu gehören das Asset Intelligence Network (AIN) für den Austausch von Anlagendaten mit Lieferanten, Predictive Maintenance and Service (PdMS) für Reaktion auf kritische Ereignisse auf Basis von IoT Sensoren, Asset Strategy and Performance Management (ASPM) für die Anpassung von Wartungsintervallen auf Basis der Verfügbarkeit und Kritikalität sowie die mobile Instandhaltung mit dem neuen SAP Asset Manager (SAM).

Zum Ende des SAP Connect Hackathon in Berlin gehörte Evora zu den Top-Unternehmen, die um die Führung kämpften. Von den 16 Unternehmen, die sich für die Teilnahme beworben hatten, hatte SAP 6 Partner ausgewählt, die sich dran machen durften um eine App entwickeln, basierend auf der SAP Cloud Platform, nativen Fiori SDKs für iOS und Android sowie SAP Data Intelligence für Machine Learning.

Den Use Case hat die Firma FRoSTA geliefert, die hochwertige Tiefkühlprodukte in Supermärkten in ganz Europa vermarktet. FRoSTA war an einer mobilen App interessiert, bei der innovative Technologien wie Machine Learning und Augmented Reality eingesetzt werden, um der Vertriebsmannschaft zu helfen, höhere Verkäufe zu erzielen.

Innerhalb von 24 Stunden hat das Evora Team die AR Sales Companion App implementiert, die FRoSTA Vertriebsmitarbeitern eine Augmented-Reality-angereicherte Ansicht für kompletten Überblick der FRoSTA Produkte in der Tiefkühlabteilung des Supermarkts liefert. Mit Hilfe von Machine Learning liefert die App eine Prognose, wie sich der Einkaufspreis eines FRoSTA Produkts in den nächsten Wochen voraussichtlich entwickeln wird, gibt Empfehlungen, welche Ware der Kunde nachbestellen soll auf Basis von Informationen wie vergangene Umsätze, Absatzzahlen in der Region sowie saisonbedingte Nachfrage. Zusätzlich zeigt die App für jedes Produkt an, ob mehr oder weniger Ware als in vergleichbaren Märkten abgesetzt wurde. Daraus kann dann beispielsweise eine Empfehlung für die Platzierung der Ware abgeleitet und so der Umsatz pro Regalmeter gesteigert werden.

Nach der Präsentation unserer App vor der Hackathon Jury, der unter anderen Ben M. Windhorst, CIO von FRoSTA und Anja Schneider, SVP & Global Head Customer Innovation bei der SAP angehörten, wurden die Top 3 Teams des Wettbewerbs auf der Hauptbühne der SAP Connect Konferenz gekürt. Evora musste sich knapp geschlagen geben und wurde Zweiter nach dem Gewinner QSC. Gratulation an alle Beteiligten, besonderer Dank gilt SAP, die es uns ermöglicht haben in nur 24 Stunden viel zu lernen und ganz wichtig – dabei viel Spaß zu haben!

Mit über 60 Kundenteilnehmern fand der Management Circle Kongress 2019 in Köln zum ersten Mal mit Beteiligung der Evora statt. Während der zwei Kongresstage konnten sich die Teilnehmer sowohl am Ausstellungsstand als auch in dem einem ausführlichen Workshop über die Leistungen, Lösungen, das Know How und das Team der Evora informieren.

Nach dem dreistündigen Workshop am zweiten Kongresstag gab es von allen Teilnehmern ein sehr positives Feedback zur Struktur, den Inhalten und der strategischen Ausrichtung der Workshop-Inhalte. Es wurde lebhaft über Fiori/UI5 und weiterer Oberflächentechnologien gesprochen. Es wurden ganz unterschiedlichen Planungswerkzeuge und -vorgehen anhand von praktischen Kundenlösungen diskutiert und natürlich ein Schwerpunkt auf die aktuellen und zukünftigen Mobile-Strategien und Lösungen der SAP gelegt. Abgerundet mit den aktuellen Themen Asset Intelligence Network (AIN), Predictive Maintenance and Service (PdMS), Asset Strategy and Performance Management (ASPM) sowie natürlich der Integration in den Asset Manager. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie ebenfalls Interesse an einem dieser Themen haben oder bestimmte Ideen mit uns vertiefen möchten.

Über 100 Kunden, Partner sowie SAP Produktmanager aus 14 unterschiedlichen Ländern trafen sich zur International SAP Conference on Intelligent Asset Management in Madrid.
Der Kerninhalt dieser Konferenz lag darauf, wie man mittels dem SAP S/4 HANA Portfolio eine gewinnbringende, digitale Supply-Chain Strategie erstellt.

Evora beantwortete als SAP Gold Partner Fragen zur Intelligent Asset Management (IAM) Suite mit den Themen Asset Intelligence Network (AIN), Predictive Maintenance and Service (PdMS), Asset Strategy sowie Performance Management (ASPM) und stellte an ihrem Stand Kundenimplementierungsbeispiele verschiedener Asset Manager und UI5 Projekte vor. Im Workshop Intelligent Asset Management Processes in the Cloud präsentierte Evora außerdem einen digitalen, bereichs – und rollenübergreifenden End-to-End Prozess auf Grundlage ihres Portfolios.

In der SAP Influencer Session mit dem SAP Management bekam Evora einen frühzeitigen Einblick in anstehende IAM Konzepte, Designs und Funktionalitäten und lieferte an SAP Input, von welchen Funktionalitäten zukünftige Anwender im Tagesgeschäft profitieren werden.

Kontaktieren Sie uns gerne, um Ihren eigenen innovativen IAM Workshop bei Ihnen im Hause durchzuführen und lernen Sie das IAM SAP Portfolio anhand Ihrer eigenen Use-Cases kennen.

Im Rahmen des Mobile World Congress 2019 in Barcelona präsentierte Evora als SAP-Standpartner eine Live-Session zur brandneuen Lösung der SAP für mobile Instandhaltung und Service. Wenn Sie mehr über unsere Projekte erfahren möchten oder wir Ihnen bei Ihren Anforderungen weiter helfen können, sprechen Sie uns an! Gerne stellen wir Ihnen die Folien zur Verfügung.