Was ist SAP Asset Performance Management?
Nutzen Sie das volle Potenzial Ihrer Anlagen – mit datengestützten Erkenntnissen und intelligenten Strategien.SAP Asset Performance Management (APM) ist eine cloudbasierte Lösung, die Unternehmen dabei unterstützt, die Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Performance ihrer physischen Anlagen zu maximieren. Durch die Kombination von IoT-Daten, prädiktiver Analytik und Asset-Strategieoptimierung ermöglicht SAP APM.
Mit SAP APM können Unternehmen:
- Anlagenausfälle vorausschauend erkennen – durch Predictive-Maintenance-Insights
- Wartungsstrategien optimieren – dank Ausbalancierung von Risiko und Kosten
- Anlagenwissen erfassen und teilen – teamübergreifend und zentral verfügbar
- Lebenszyklen von Anlagen verlängern – bei gleichzeitiger Steigerung von Sicherheit und Compliance
Ungeplante Ausfallzeiten und Wartungskosten reduzieren
Betrieb reibungslos aufrechterhalten, kostspielige Ausfälle vermeiden und Budget für Innovationen freisetzen
Anlagenlebenszyklen verlängern und Sicherheit erhöhen
Den Nutzen Ihrer Anlageninvestitionen maximieren und gleichzeitig ein sichereres Arbeitsumfeld schaffen
Smarte Investitions- und Entscheidungen im Anlagenbetrieb treffen
Investitions- und Entscheidungen im Anlagenbetrieb
Digitale Transformation der Instandhaltung gestalten
Von reaktiv zu vorausschauend: Anlagenmanagement neu gedacht.
Die Einführung von SAP APM bedeutet mehr als nur Software bereitzustellen – es geht darum, die Art und Weise der Anlagensteuerung grundlegend zu transformieren.
Mit Evora profitieren Sie von:
- Tiefer Expertise im SAP Intelligent Asset Management Portfolio
- Bewährter Projekterfahrung in unterschiedlichen Branchen
- End-to-End-Unterstützung – von der Strategie bis zum Go-live
- Praxisnahem, hands-on Ansatz, der echte Ergebnisse liefert
🚀 Evora ist Ihr Partner für maßgeschneiderte Lösungen auf Basis von SAP-Standardanwendungen und deren Integration – und schafft so echten Mehrwert für Ihr Unternehmen.
Kontaktieren Sie unsere Expert:innen
Sie möchten SAP APM erfolgreich starten – ob im Pilotprojekt oder mit einer strategischen Roadmap: Evora bietet den passenden Ansatz.
Evora APM Pilot Angebot – Ihr Einstieg in Predictive Maintenance

🚀 Schnell starten, effizient testen.
- Pilotprojekt im kleinen Rahmen mit vorkonfigurierten Use Cases
- Schnelle Ergebnisse zur Bewertung des geschäftlichen Nutzens
- Praktische Erfahrung aus erster Hand für Ihr Team
Evora APM Readiness & Roadmap – Der Leitfaden für Predictive Maintenance

📌 Klarheit gewinnen, fundiert entscheiden.
- Individuelle Analyse von Daten, Prozessen & Sensorik
- Business Case & ROI-Betrachtung als Entscheidungsgrundlage
- Umsetzbare Roadmap mit klaren Handlungsempfehlungen
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Weitere InformationenVon reaktiv zu vorausschauend – ermöglicht durch SAP-Technologie, umgesetzt mit Evora.
PFW Aerospace, ein führender Lösungsanbieter in der Luftfahrtfertigung, hat die Instandhaltung seines Maschinenparks transformiert. Mit Unterstützung von Evora gelang dem Unternehmen der erfolgreiche Wechsel von traditioneller, reaktiver Wartung hin zu sensorgestützter Predictive Maintenance.
Das Ergebnis: mehr Effizienz, weniger ungeplante Stillstände und ein neuer Maßstab für Innovation in der Produktion.
Herausforderung 1: Einhalten der IT-Richtlinien
Die Einbindung der IT-Abteilung ist bei der Einführung von IoT-Projekten unverzichtbar. Software sollte niemals ohne deren Zustimmung oder Mitwirkung angeschafft werden. Auf Messen werden oft attraktive Lösungen präsentiert – doch um solche Software professionell und stabil im Unternehmen zu betreiben, ist die IT-Integration essenziell.
Herausforderung 2: Auswirkungen auf Gewährleistung und Wartungsintervalle
Eine kritische Herausforderung bei der Anpassung von Wartungsplänen ist die Gewährleistung. Hersteller könnten Wartungsverschiebungen ablehnen und die Gewährleistung für die Anlage unter diesen Bedingungen verweigern. Deshalb empfehlen wir, entweder Anlagen zu wählen, die außerhalb der Gewährleistungsfrist sind, oder vorab mit dem Hersteller die geplanten Wartungsintervalle abzuklären.
Einige Hersteller erlauben längere Wartungszyklen, beispielsweise nach 4.000 bis 8.000 Betriebsstunden statt starrer Jahresintervalle – ähnlich wie beim Auto, wo Wartung nach Zeit oder Kilometer erfolgt.
Herausforderung 3: Komplexität beim Einstieg reduzieren
Der Einstieg in IoT- und Machine-Learning-Projekte sollte nicht zu komplex gestaltet werden. Es empfiehlt sich, nicht gleich mit einem komplexen Algorithmus oder dem schwierigsten Anwendungsfall zu starten. Stattdessen sollte im Proof of Concept (PoC) ein Szenario gewählt werden, das für alle Beteiligten verständlich ist – auch ohne Expertenwissen im Bereich Machine Learning.
Unsere erste Empfehlung ist der Einsatz des OPC-Standards (Open Platform Communications). Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht – insbesondere bei der Integration unterschiedlicher Systeme in einer modernen Instandhaltungsarchitektur.
Wenn OPC möglich ist, würden wir dieses Protokoll bevorzugt implementieren. Es ist aber kein Muss: Gibt es beispielsweise eine bestehende RASC-Schnittstelle, können wir diese ebenfalls anbinden.
Bei älteren Anlagen, z. B. alten Siemens-Steuerungen ohne OPC-Fähigkeit, arbeiten wir mit Herstellern zusammen, die IoT-Konnektoren bereitstellen. Diese sprechen mit der vorhandenen Steuerung und fungieren als OPC-Client. So können Sensordaten in einem standardisierten Datenmodell an den Server übergeben werden – auch ohne native OPC-Unterstützung.
Kurz: Ob moderne Maschine oder Retrofit – wir finden einen Weg zur Datenerfassung und -integration.
Die Auswirkungen eines IoT-Projekts hängen stark von der jeweiligen Rolle ab. Für Maschinenbediener:innen ändert sich zunächst wenig – abgesehen davon, dass die Maschine im Zuge des Retrofits kurzzeitig stillstehen könnte. Wichtig ist, dass diese Mitarbeitenden transparent informiert werden.
Eine direkte Einbindung wird vor allem dann relevant, wenn beispielsweise eine OEE-Erfassung geplant ist – das betrifft eher Produktion und Supply Chain Management als die Instandhaltung.
Konkret betroffen sind vor allem die Instandhaltungstechniker:innen und Planer:innen. Ihre Arbeitsweise verändert sich, etwa durch den Wechsel von zeitbasierter zu zustandsbasierter Wartung. Stillstände könnten dann nicht mehr nach fixen Intervallen, sondern kurzfristig auf Basis von Sensordaten erfolgen. Diese Umstellung erfordert neue Prozesse – und vor allem ein frühzeitiges Mitnehmen der betroffenen Teams.
Straßenreinigungsfahrzeuge.
Ob sich dies für eine geleaste Fahrzeugflotte lohnt, ist fraglich. Fast alle modernen Fahrzeuge verfügen ohnehin über eine Schnittstelle, und da Fuhrparks mit Leasingverträgen meist innerhalb von drei Jahren erneuert werden, stellt dies in der Praxis selten ein Problem dar.
In bestimmten Fällen – etwa bei Dienstleistern im öffentlichen Verkehr – kann eine Nachrüstung jedoch sinnvoll sein.
Alternativ lassen sich bei älteren Fahrzeugen ohne Telematik, z. B. Dieselfahrzeugen, auch indirekte Lösungenumsetzen:
- Eine App zum Einscannen der Tankbelege
- Kombination der Tankdaten mit dem Kilometerstand
- Übertragung dieser Informationen als Indikatorwert ins APM
Solche individuellen Apps kann Evora bei Bedarf entwickeln und bereitstellen.
Die Verknüpfung von APM mit dem S/4-Backend erfolgt in der Regel über den Cloud Connector. Über Event Measurements können Messbelege aus APM mit den entsprechenden Indikatorwerten in S/4 synchronisiert werden.
Die Klassen, Merkmale und Messpunkte stammen aus dem Backend und werden ins APM repliziert – ggf. ergänzt um lokale APM-Attribute.
Das Core-Stammdatenmodell kommt aus SAP selbst. In der Praxis gibt es jedoch Unterschiede, z. B. zwischen Fahrzeugtypen oder Herstellern (BMW vs. Audi, Verbrenner vs. Elektrofahrzeug).
Deshalb gilt: so standardisiert wie möglich arbeiten, aber flexibel ergänzen, wo nötig. Ziel ist, identische Merkmale und Messpunkte für möglichst viele technische Objekte zu nutzen – und nur dort anzupassen, wo es fachlich erforderlich ist.
Egal, ob Sie erste Einblicke suchen oder ein konkretes Projekt starten möchten – wählen Sie Ihren nächsten Schritt: Fordern Sie eine Demo an, führen Sie einen Proof of Concept durch oder vereinbaren Sie ein Gespräch mit uns.
